Mein Jahresrückblick 2025: Das Jahr der ersten Male

31. Dezember 2025 von Franziska Ambacher

Inhaltsverzeichnis

Ein wilder Ritt. 2025 war nämlich kein Jahr für hübsche Powerpoint-Erfolgsfolien, sondern eines für ehrliches Bilanzziehen. Ein Jahresrückblick 2025 mit Glanzmomenten, bei denen ich innerlich Konfetti geworfen habe – und mit Tagen, an denen selbst mein Optimismus kurz die Kündigung eingereicht hat.

Erst beim Blick in den Rückspiegel auf mein crazy Jahr, entdeckte ich, wie sich eine Erkenntnis wie ein roter Faden durch 2025 schlängelte. In dem Moment als ich durch meine Handy-Fotogalerie, durch mein Journaling und durch den Google-Kalender scrollte, wurde mir bewusst: WOW – das sind lauter erste Male.

Offenbar ist in diesem scheidenden Jahr mein Vertrauen größer geworden als meine Angst vorm Loslassen. Blöd nur, dass genau das erste Mal, wenn wir etwas tun oder erleben, das unserem Gehirn so gar nicht gefällt. Neues bedeutet Unsicherheit. Loslassen und Veränderung kostet Kraft. Und trotzdem – oder gerade deshalb – ist genau das passiert. Changeify in Reinform. Bei mir. Auf meiner eigenen Bühne. Nicht nur bei meinen Klientinnen und Klienten, die für ihre erste Male, sprich ihre beruflichen Neuanfänge zu mir kommen.

Wie sich das angefühlt hat an vielen Stellen aus der Komfortzone heraus katapultiert worden zu sein, wo ich gestrauchelt bin, was mich getragen hat und warum dieser wilde Ritt mehr mit mir gemacht hat, als mir manchmal lieb war, davon erzähle ich hier. Ende offen, weil es sieht so aus, als ob es in 2026 gerade so weiter geht. Spannung ist Dir und mir also garantiert.

Ein erstes Highlight hatte ich bereits aus dem Dezember 2024 noch gar nicht richtig verdaut (die Veröffentlichung meines ersten eigenen Buches bei Springer/Gabler im Ressort HR und Karriere), da wartete bereits das nächste auf mich:

1. Meine Highlights und Herausforderungen in 2025

A) Mein erstes Mal: Workation in Thailand & mein eigenes Buch ist da

Ich hab’s tatsächlich getan. Mein erstes Mal hatte ganz schön viel Adrenalin. Scheinbar musste ich erst zu meinem 56. Jahresring heranwachsen, um auch einmal dieses Ding mit dem „Arbeiten unter Palmen“ auszuprobieren. Meine erste Workation in Kombination mit einem zweiwöchigen Besuch bei meiner Freundin Angelika und ihrem Mann Yves, die seit über 20 Jahren in Asien leben. Es ging nach Thailand. Das Buddha Land war allerdings das dritte Mal für mich.

Einer meiner Big-Five Werte wird in Thailand groß geschrieben: Respekt. Ach und nur falls es wichtig ist: ich bin NICHT tätowiert. Nicht mal mit Buddha. Puhhh – gerade nochmal gut gegangen.

Parallel dazu wurde auch noch mein aller erstes eigenes Buch veröffentlicht. Das fühlte sich an, als hätte mein Tag mindestens 48 Stunden. Und was soll ich sagen? Es war einfach fantastisch. Die erste Workation und mein erstes Buch. Auch, wenn nicht alles immer nach Plan gelaufen ist, „zufällig“ Weihnachten und der Jahreswechsel dazwischen kamen und vier Wochen Workation keine Ewigkeit sind. Dadurch hat mein frisch gebackenes Jahr gleich mal richtig Fahrt aufgenommen. Von jungfräulichem Jahresstart konnte also nicht die Rede sein.

Holter die Polter kam mein Karriereratgeber „Job-Midlife-Crisis“ noch kurz vor Weihnachten raus.

Muss denn immer alles gleichzeitig sein? Eines nach dem anderen kann ja jeder! Diese Devise kam meiner grundsätzlichen Natur, immer alles gut vorbereiten zu müssen (Spoiler: mein Mann nennt mich deshalb amüsiert „das Vorbereiter-Fränzchen“) nicht gerade entgegen. Das war wahrscheinlich auch der Grund, weshalb in meinem Koffer für Thailand gleich vier (vier!!!???) Jogginghosen landeten (die ich nie ausgepackt habe – was habe ich mir nur dabei gedacht) und dafür kein einziges T-Shirt.

Frank und ich hatten die Nase voll vom Office-Leben daheim und gingen erst mal, kaum in Nordthailand angekommen, schaukeln…

Wir waren wild entschlossen, ins kalte Workation-Wasser zu springen. Ob das überhaupt unser beider Business zulässt? Und dann noch der Druck der Buchveröffentlichung. Denn wer glaubt, dass die Arbeit am Buch bei Übergabe an den Verlag vorbei wäre, der irrt gewaltig. Buchmarketing ist eine Wissenschaft für sich und dreimal darfst Du raten, wer dafür hauptverantwortlich ist? Richtig. Ich. Aber beginnen wir dort, wo alles begann: im Herzen. Einfach beHERZt machen. Und das war genau richtig. Das ist das erste Schnell-Fazit, dass ich zu meinen beiden ersten Malen schon zu diesem frühen Zeitpunkt sagen konnte.

Das war übrigens mein Motto für das Jahr 2025.

Allerdings hat beides nur deshalb funktioniert, weil wir sowohl für die Workation als auch für meinen Buchlaunch ein wirklich funktionierendes Zeitmanagement sowie ausgeklügeltes Equipment anschafften, auf der Thailandrundreise gutes Internet hatten und nicht in klassischen Familienhotels abstiegen, sondern zusätzlich zu Boutiquehotels in den Genuss einer Privatunterkunft kamen, nämlich bei unseren Freunden Angelika und Yves, die die besten Hosts von der ganzen Welt sind. Sie haben so liebevoll unser Gästezimmer dekoriert (mit Blüten und Kerzen in Herzform auf unserem Bett), überlegten sich die coolsten Hot-Spots, zu denen wir mit ihnen in und um Hua Hin fahren durften und sie ließen uns in ihren Alltag schauen, so als ob wir schon wie selbstverständlich dazugehörten.

Sie holten uns vom Flughafen ab und als ich dann bei ihrem wunderschönen Haus angekommen, aus ihrem Auto stieg, brach ich sofort in Tränen aus. Ihr Haus war einfach ein Traumhaus. Ich durfte die Bauphase durch die vielen Zoom-Calls aus dem Vorjahr schon ein wenig begleiten, doch jetzt tatsächlich dort zu stehen und die vom Pool angestrahlte Fächerpalme zu sehen, hat mir irgendwie den Stecker gezogen.

Die Beiden haben dieses Haus für ihren Rentenbeginn gebaut und bezogen und leben nun ein anderes Leben, als die Jahrzehnte zuvor als Manager im Businessanzug an den Drehkreuzen der Macht. Es war Veränderung pur und ich spürte in diesem Moment, wie sehr sie sich das verdient und auch gewünscht haben. Und wie viel Last von ihnen abgefallen sein musste, an dieser Weggabelung im Leben angekommen zu sein. Mein offizieller Renteneintritt ist der 1.11.2034. Das ist genau genommen übermorgen. Sicherlich hat mich auch diese Tatsache irgendwie getriggert, doch ich erkannte durchaus, dass dieser noch ungewohnte Lebensabschnitt auch verdammt gut gestaltet werden kann. Die beiden sind ein echtes Vorbild für mich.

Du lernst Land und Leute ganz anders kennen, wenn Du privat wohnst. Auf diese Weise bist Du viel näher am echten Leben und erlebst den täglichen Wahnsinn ungeschminkt. Die kulturellen Unterschiede könnten nicht größer sein und doch haben sie mich begeistert, mal wieder. Thailand ist unendlich vielfältig. Es bietet pulsierende Metropolen, tiefe Dschungellandschaften, herrliche Strände, das beste Essen und die freundlichsten Menschen weit und breit. Jedenfalls für meinen Geschmack. Thailand ist exotisch und faszinierend, deshalb fiel unser Workation-Los auch auf Südostasien.

Wir liebten es. Unser digitales Nomadendasein verbanden wir mit einer Rundreise von Nord nach Süd. Jeden Morgen in der Wärme aufwachen. Mit duftenden Mangos, frischem Kaffee und exotischen Suppen in den Tag starten, begeisterte mich. Über den Tag nicht zu wissen, welches Abenteuer Du heute entdecken wirst, fühlte sich rundum nach Freiheit an. Und produktiver waren wir auch als zu Hause im Büro oder im Homeoffice.

Meinen ersten neuen Blogartikel habe ich in dieser Zeit geschrieben (den findest Du hier) und damit reanimierte ich meine Blog-Unterseite von changeify, denn nach einem Hackerangriff auf meine Webseite in 2024 waren erst mal über 100 Blogartikel aus den vielen Jahren zuvor plötzlich futsch. Bitte erinnere mich nicht an diese miese Erfahrung 🙈. Ortsunabhängig auf unserer Workation zu arbeiten, stellte sich für mich als wahrgewordener Traum heraus.

Vor allem Südostasien kann dafür die passende Infrastruktur bieten. Ohne sie kannst Du es allerdings vergessen. Es gibt zahlreiche Co-Working-Spaces und eine aufstrebende Startup-Kultur. Ob in Bangkok oder auf dem platten Land. Wir haben alles angesehen und ausprobiert. Ich bin unglaublich dankbar, mir diesen langgehegten Traum einmal erfüllt zu haben. In meinem früheren Angestellten-Leben wäre das nie umsetzbar gewesen. Wenn’s gut läuft, werde ich diesen Lebensstil ab und zu gerne fortsetzen. Klingt verlockend? Ist es auch. Schnapp Dir Deine Flip-Flops und los geht die Workation. 

So sah das übrigens aus, wenn wir an den unmöglichsten, kuriosesten und schönsten Plätzen auf unserer Rundreise quer durchs Land unsere Laptops aufklappten:

Wenn Du aber in einem Familienhotel absteigst, dann kann das ganz doof ausgehen. Stell Dir folgende Szenerie vor: Während Du Zoom-Calls mit Kunden hast, macht der kleine Bengel aus dem Nachbarhotelzimmer eine Arschbombe in den Pool (und zwar mit viel Anlauf!) und alle beklatschen begeistert diese vermeintliche Großtat. Und weil’s so schön war, gleich nochmal.

Das nervt und lenkt mich von der eigentlichen Arbeit zu sehr ab. Ich bin zwar grundsätzlich für jede Schandtat zu haben, aber dann bitte lieber im Vacationteil einer Workation. Meine Arbeit und der Erfolg meiner Kunden geht für mich immer vor. Das bedurfte ein ausgeklügeltes Planungsmanöver und hat die ein oder andere schlaflose Nacht im Vorfeld gekostet. Doch das gelang uns deshalb ganz wunderbar, weil wir uns hier die richtige Hilfe geholt haben.

Monate bevor unser Flieger abhob, plante ich zusammen mit der wunderbaren Julie unsere Workation. Sie ist Reisedesignerin und hat alle meine noch so besonderen Wünsche 1:1 umgesetzt. Sogar eine interaktive Reiseroute hatten wir und wussten zu jedem Moment, wo wir wann genau sein würden. Danke Julie, für Deine perfekte Reiseplanung und Koordination.

Schnappatmung inklusive: Eine Workation besteht natürlich nicht nur aus Work. Wir liehen uns bei knapp 40 Grad im Schatten zwei in die Jahre gekommene Drahtesel aus, um die sagenumwobene UNESCO-Welterbestätte Ayutthaya zu besichtigen.

Du musst wissen, dass ich einen Spleen habe: Die Challenge heißt, besuche so viele UNESCO-Welterbestätten in Deinem Leben, wie nur möglich. Sogar Kunden habe ich schon mit diesem Virus angesteckt. Sie schenkten mir zig Unesco-Bücher, schicken mir regelmäßig per WhatsApp ein Foto, wo sie selbst vor einem solchen Bauwerk oder Naturerbe stehen und sie fiebern mit, wenn ich von meinen Besuchen berichte. Sicherlich sitzt jetzt auch der ein oder andere von ihnen an diesem Jahresrückblog. Hello again! Wann geht’s bei Dir wieder los? Mich erfasst das Reisefieber ständig, da muss ich mich wirklich zähmen.

Zurück zur abgefahrenen Tempelstadt Ayutthaya aus dem Jahre 1324 . Bei der Idee mit den Fahrrädern haben wir gar nicht bedacht, wie herausfordernd der Linksverkehr sein kann. Erst recht, wenn Du plötzlich eine Horde Elefanten hast, die mal eben durch die weitläufigen und teilweise vom Wildwuchs überlappten Ruinenfelder Deinen Weg kreuzen. Aber für genau solche Situationen habe ich schon in der Vorschule gelernt: Rechts vor links gilt immer!

Egal wo wir auch waren, mein Karriereratgeber war immer mit dabei. Sogar in der Open-Air-Badewanne. Darüber habe ich dann einfach einen LinkedIn-Post gemacht. Ausgerechnet von jenen Kunden wurde ich begeistert darauf angesprochen, die als sogenannte „stille Mitleser“ auf der Businessplattform bekannt sind.

Nun weiß ich auch endlich, dass die, die sich offiziell nicht mit Social Media abgeben, in Wahrheit klammheimlich in der ersten Reihe sitzen. Ha, ha, nichts für ungut. Mich hat’s natürlich gefreut und die positive Wirkung hat diese Aktion (und viele andere) für mein Buchmarketing auch nicht verfehlt. Der Verlag hat schon durchblicken lassen, dass sich mein Buch in 2025 richtig gut verkauft hat. Ich könnte nicht glücklicher darüber sein!

Es gab noch unzählige weitere erzählenswerte Momente zu meinen beiden ersten Malen, doch das würde den Blog hier restlos sprengen. Vielleicht sollte ich einen gesonderten Blogbeitrag dazu schreiben. OMG, jetzt habe ich mich da in was Reingeritten…

So viel sei aber noch verraten: ein bitteres Erlebnis wartete noch auf uns. Auf den letzten Metern vor unserem Abflug zurück nach Hause kam dann diese Warnung auf mein Handy geflattert:

Da blieb uns erst mal die Spucke weg

Das braucht kein Mensch! Das obige Foto zeigt die Annullierung unseres Rückflugs, der alles durcheinanderwirbelte wie ein tropischer Schauer in der Regenzeit, nur dass wir eben nicht darauf vorbereitet waren.

Verdi streikte zu Hause in Deutschland und damit auch das Bodenpersonal am Münchner Flughafen. Da saßen wir aber sowas von platt am Schwimmbeckenrand und fühlten uns wie begossene Pudel. Unsere Freunde unterstützten uns nach Kräften und ich hing Tag und Nacht am Telefon mit Berlin, um mit dem Reisebüro, wo wir unsere Flüge buchten, eine verträgliche Rückholaktion auszuarbeiten.

Frage nicht. Es war der helle Wahnsinn. Und es kostete mich meine bisher ausgeruhten Nerven, wenngleich es sogar Bonustage auf unsere Workation gab. Wie Du richtig ahnst, es ging dann doch noch zurück. Vier Tage später, aber der Schrecken ist einem erst bewusst, wenn man plötzlich mit zehntausenden anderer Reisender aus Europa festhängt und niemand weiß, wie man wieder nach Hause kommen soll. Diese Erfahrung hätte ich nicht gebraucht, war aber im Paket mit dabei. Sei es drum. Meine Kunden warteten geduldig, denn die Termine musste ich dann doch verschieben. Danke an der Stelle für die besten Kunden der Welt. Schwamm drüber. Streiks waren mir schon immer zu wider. Und das Leben macht manchmal seine ganz eigenen Pläne…

Über den Wolken – auf dem endlich stattfindenden Rückflug – zuhause warteten schon meine 86jährigen Eltern sehnsüchtig auf mich

Mein Fazit zum ersten Mal auf Workation zu gehen: Freizeit und Arbeit miteinander an einem schönen Ort bei garantiertem Sonnenschein zu verbinden, bringt wirklich erhöhte Produktivität, Leichtigkeit und Motivation ins Business.

Durch die Zeitverschiebung von sechs Stunden waren die Kunden-Calls idealerweise am Nachmittag in Thailand, wenn in Deutschland gerade der Vormittag anbrach. Dadurch war ich vor 16 Uhr in der Lage Sightseeing, Einkäufe auf dem Markt oder Schwimmen einzuplanen. Ganz ohne schlechtes Gewissen. In München könnte ich das übrigens auch tun, aber ich tue es nie. Komisch. Da muss man wohl erst 12.000 Kilometer weit fliegen, um seinen alten Trott zu unterbrechen?

Falls Du Dich auch mit dem Gedanken tragen solltest, mach es. Du wirst Dich und Deine Selbstständigkeit nochmals von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Du musst ja nicht auch noch gleichzeitig Dein erstes Buch an den Mann und die Frau bringen müssen. Hüstel. Hüstel.

B) Meine erste Autorenlesung und zugleich Eigenbedarfskündigung: Zurück auf Anfang – My homeoffice is my castle

Zurück im kalten München, gab es ein weiteres Buch-Highlight: meine Präsenz-Lesung in der berühmten Tolstoi-Bibliothek. Alle Menschen, die mit mir und changeify in den letzten zehn Jahren verbunden waren, lud ich ein. Und weil ich mich mit meinem Büro-Vermieter immer sehr gut verstanden habe, ist er und seine Frau auch freudig dazugestoßen. Dass es allerdings das letzte Mal war, dass wir uns sehen sollten, hätte ich mir nicht träumen lassen. Spätestens zu diesem frühen Zeitpunkt im Jahr – wir befinden uns gerade im März 2025 – wurde mir bewusst, dass 2025 liefert, nur anders als gedacht. Aber starten wir wieder ganz von vorne:

Die Jungs haben cool gejazzt – love it!
Meine Mastermindgruppe der ersten Stunde – gegründet vor 10 Jahren – Danke Valerie, Ingrid & Friederike (v.l.n.r.)

Es war ein wahnsinnig schöner Abend mit wundervollen Gästen, vor allem Kunden von nah und fern, die sich extra an diesem kalten Winterabend Zeit nahmen, persönlich zu meinem ersten Buch zu gratulieren. Musik wollte ich natürlich auch noch zwischen den einzelnen Buchkapitel haben, deshalb kamen zwei Musiker, die mich auf dem Kontrabass und Saxophon mit jazzigen Melodien begleiteten, auch zum Einsatz.

Es fühlte sich wundervoll an, denn mein über vier Jahre dauerndes Buchprojekt kam endlich wie das langersehnte Kind zur Welt und konnte von dem Zeitpunkt der Veröffentlichung an nun allen Menschen im beruflichen Umbruch zu mehr Erfüllung im Beruf verhelfen. Es wurde also mehr als Zeit diesen Autorenmeilenstein zu feiern. Und das habe ich. Es war großartig! Mein Buch krönte auch im zehnten Unternehmensjahr von changeify meine Selbstständigkeit und fühlte sich wie eine Zäsur an. Quasi ein Wendepunkt, der eine neue Phase des Entrepreneurdaseins einleitete.

Mein Ziel war dabei nicht nur das Feiern meines erstes Buches, sondern auch, um live und in Farbe meine Kunden, Fans, Newsletterleser, Freunde und Familie wieder zu sehen (oder neu kennenzulernen). Und, um sie gut zu unterhalten. Das bedeutete, dass ich als Alleinunterhalterin alle Register meines Buches zog und vorab genau überlegte, welche Textstellen sind spannend, geben viel Hintergrundinfos und Raum für persönliche Fragen. Hier kam das Vorbereiter-Fränzchen wieder voll auf ihre Kosten.

Ein schönes Ambiente war mir als Ästhetin wirklich wichtig, denn meine Gäste sollten sich an diesem Märzabend wohlfühlen und mit gutem Wein versorgt sein. Schließlich ist eine Autorenlesung ein besonderer Anlass, an den sich die Teilnehmenden noch lange erinnern werden. Das gelang mit der Begegnungsstätte der Tolstoi-Bibliothek in München ganz hervorragend.

Übel gelaufen – dieses Nummernschild ist mir am Tag der Eigenbedarfskündigung über den Weg gelaufen – das war kein Zufall

Kaum war dieser magische Abend vorüber, musste mir mein Vermieter jedoch eine bittere Wahrheit per Mail überbringen: nach acht erlebnisreichen Jahren meiner changeify-Schaltzentrale, wie ich sie liebevoll nannte, wurde ich wegen Eigenbedarf gekündigt. Die Schwabinger Bel Etage Altbauwohnung im Hochparterre war hiermit Geschichte. Sag ich doch: das Jahr 2025 hat abgeliefert. Soeben fühlte ich mich noch auf dem Olymp meiner Schaffenskraft als Autorin, schon stürzte ich in ungekannte Tiefen, wie es denn jetzt nur weitergehen soll.

Die schwangere Tochter meines Vermieters fand einfach keinen passenden Wohnraum für ihre Familie, also wurde meine Bürogemeinschaft, bestehend aus insgesamt 5 Solopreneuren, gezwungen, auszuziehen. Jeder von uns Start-up-Gründer struggelte an diesem Punkt. Denn bezahlbaren Arbeits- und/oder Wohnraum in Münchens Mitte zu finden, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Das crazy! Es fühlte sich wie eine kalte Dusche an, doch ich verstand meinen Vermieter. Vermutlich hätte ich es an seiner Stelle auch so verfügt. Der Mietmarkt in München ist eine einzige Katastrophe – ich kenne das von meiner früheren Wohnungssuche her. Auch wenn ich mit meinem Mann schon über zwanzig Jahre in einer sehr schönen Dachkemenate eines historischen Altbaus wohne, so habe ich es selbst auch schon aufgegeben, mich nach einem neuen Domizil für uns umzusehen. Schließlich werden wir zukünftig mit 60+ nicht ewig die 99 Stufen zu unserer Dachwohnung hochklettern wollen. Doch finde mal eine adäquate Alternative. Puhhh. Nicht in dieser Stadt. Solltest Du zufällig etwas für uns wissen, her mit den sachdienlichen Hinweisen.

Übrigens ein Unglück kommt selten allein. Ein weiterer Wasserschaden in meiner privaten Wohnung hat auch noch für Unmut gesorgt. Wir gönnen uns ja sonst nichts. Diesmal kam das Wasser aus dem Speicher in unseren Flur und ins Schlafzimmer getropft (langsam, aber leider stetig, bis es nicht mehr zu übersehen war). Ketzerische Stimmen sagen jetzt bestimmt: selbst schuld, wer zieht denn schon in einen historischen Altbau. Sowas ist doch vorprogrammiert. Stimmt. Es ist inzwischen unser 14. Wasserschaden (eine Statistik, auf die ich bestimmt nicht stolz bin) bei 24 Jahren Mietzeit.

Das Trocknungsgerät lief über Wochen, denn die Wände waren vollgesogen mit Wasser – braucht echt kein Mensch!

Das Kistenpacken in meiner changeify-Schaltzentrale fühlte sich dann ab Mai wirklich merkwürdig an und irgendwie hatte es sogar einen Beigeschmack von Scheitern für mich.

Adieu, die letzte Umzugskiste ist gepackt

8 Jahre changeify-Schaltzentrale: alles hat ein Ende – nur die Wurst hat zwei

Doch alles Gejammere half nichts, ich musste bis Juni raus. Zwar fand ich einen passenden Coachingraum ganz nah zur Münchner Freiheit, wo auch mein geliebtes, jetzt ehemaliges Büro ganz nah ist, doch all meine sonstigen Utensilien und Möbel passten dort nicht hinein.

Also beschloss ich mit dem Büro wieder ins Homeoffice zurückzuziehen. Dort hin, wo vor über zehn Jahren alles mit changeify begann. Dieser Kreislauf war schon fast symbolisch und doch, es gelang besser als ich dachte.

C) Mein erster Oberschenkelhalsbruch, besser gesagt der meiner 86jährigen Mutter

Kaum war ich wieder richtig fest mit changeify im Homeoffice-Sattel, kam im Juli die Nachricht, die niemand braucht: meine 86jährige Mutter wurde mit Blaulicht ins Klinikum eingeliefert, weil sie zu Hause im Altenheim stürzte.

Du wirst sicherlich wissen, dass dies immer der Anfang vom Ende ist, doch es sollte zum Glück noch nicht das Ende sein. Mein ebenso 86jähriger Vater hat ihr noch versucht ein Stückchen aufzuhelfen und drückte besonnen den Notknopf an der Wand. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz wäre es längst viel schlimmer um meine Mutter bestellt. Danke Papa, was würden wir nur ohne Dich machen!

Der herbeigeeilte Pfleger hat sofort erkannt, dass die Beine meiner Mutter nicht mehr gleich lang waren. Der Verdacht auf einen Oberschenkelhalsbruch sollte sich also erhärten. Das war damit der Worst Case, den pflegende Angehörige wie ich, von irgendwoher kennen.

Der Bruch musste sogleich in einer Not-OP, wenige Stunden später, versorgt werden. Da saß ich nun von einer Minute auf die andere, gemeinsam mit meinem aufgelösten Vater vor dem OP-Saal und sprach ihm Mut zu, von dem ich gar nicht wusste, woher ich ihn genommen hatte. Bange Stunden, gar Tage voller Unsicherheit und Sorge sollten folgen. Ich konnte an nichts anderes mehr denken. Alle meine Energien investierte ich für Klinikbesuche, um Mama zu waschen, zu füttern und zu beruhigen. Übrigens erhielt sie eine Halb-Narkose, weil es in ihrem Alter und bei ihren Vorerkrankungen zu riskant war, eine Voll-Narkose zu geben. Auch das hat im Nachhinein noch viel Zeit und viele Gespräche gebraucht, ihre Erlebnisse auf dem OP-Tisch gut zu verarbeiten.

Ein Bild aus besseren Tagen – unter dem Orangenbaum – der erste Ausflug in den Botanischen Garten – nachdem ich meine Eltern 2022 zurück nach München holte

Mama ist blind, das schon seit 15 Jahren, doch in solchen Situationen ist es einfach noch schwerer, als sonst. Zusätzlich zu meiner Mutter hatte ich auch noch meinen Vater, der schlagartig abbaute und meine Aufmerksamkeit genauso brauchte. Oft fuhr ich abends nach einem langen Kliniktag noch zu ihm und machte ihm Essen oder versuchte ihn aufzumuntern, obwohl ich selbst längst am Limit war.

Der Pflegenotstand kam hautnah an mich heran, denn wenn ich all die pflegerischen Dienste an Mama nicht getan hätte, dann wäre da niemand. Sie hätte tagelang in ein und derselben Windel gelegen oder wäre hungrig vor dem Essenstablett vor Übermüdung eingeschlafen, weil sie gar nicht sah, dass da eines stand. Keine schöne Zeit, die von seitenlangem Bürokratie-Irrsinn für die Pflege- und Krankenkasse garniert wurde. Ich fühlte mich oft sowas von ohnmächtig und völlig alleingelassen. In solchen Momenten musst Du einfach funktionieren. Da ziehst Du durch, ohne lang zu überlegen. Aber das dicke Ende kam ja noch.

Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist vor allem in Ausnahme- und Notfällen ein echtes Kreuz. Wie oft ich damals noch bis weit nach Mitternacht am Rechner saß und irgendwelche doofen Online-Formulare ausfüllte, die dann am Ende doch keiner brauchte, hat mich zum Wahnsinn getrieben. Am nächsten Morgen aber ging es schon um sieben Uhr mit dem ersten Coaching des Tages los. So viel Kaffee und Energy-Booster wie in dieser Phase habe ich lange nicht mehr in mich hineingeschüttet. Viel hilft viel, das war wohl mein verzweifelter Gedanke. OMG 2025! Womit habe ich das verdient?

Nur durch eine beherzte Mitarbeiterin des Klinik-Sozialdienstes konnten wir binnen weniger Wochen eine geriatrische Reha bekommen, trotz unzähliger und höchst frustrierender Absagen (weil so gut wie alle Reha-Einrichtung deutschlandweit meine Mutter ablehnten, weil sie blind ist. Sie würde den Ablauf stören, denn keiner der Ärzte und Pfleger dort habe Zeit für Erklärungen, der Workflow darf nicht behindert werden, weil eine Blinde beispielsweise nicht mitbekommt, was die Physiotherapeutin vor der Gruppe vorturnt – Oh, Danke fürs Gespräch!).

Auf diesem Telefon erhielt ich in der Klinik den erlösenden Anruf vom Sozialdienst: „Wir haben endlich einen Reha-Platz für Ihre Mutter!“

In diesem verflixten 2025 habe ich die „Krönung“ des deutschen Kranken- und Pflegesystems aus nächster Nähe kennengelernt und ich hoffe für Dich, Du wirst es mir nie gleich tun müssen. Ich brach oft in Tränen aus, hatte mich emotional nicht mehr im Griff, war so wütend auf dieses Nullkommanichts reformierte Kranken- und Pflegesystem und wusste an mancher Stelle nicht mehr ein und aus.

Unsere Ängste waren der ganzen Familie ins Gesicht geschrieben und die behandelnden Ärzte versuchten uns zu trösten, in dem sie die leise Hoffnung ausgaben, dass meine Mutter wieder Laufen lernen könnte. Aus einem könnte wurde tatsächlich ein kann und ich bin sehr bewegt, während ich nun diese Zeilen schreibe, denn es war mit die härteste Zeit meines Lebens, bis wir Mama wieder auf die Beine stellten und mein Papa wieder durchschnaufen konnte. Pflegenden Angehörigen wird einfach zu viel zugemutet, da soll dann mein Business „nebenbei“ auch noch gut funktionieren. Das tat es, aber nur, weil ich selbst die gleiche Kämpferin wie meine Mutter bin. Dennoch, ich kam nicht nur an meine Grenzen, sondern ich brach auch unter der Last zusammen.

Kurz vor Weihnachten auf dem Christkindlmarkt – Mama läuft auf Krücken – und ich bin MEGA stolz auf ihren Kampfgeist

Nach dem Krankenhaus-Aufenthalt bekam ich meine Eltern wieder wohlbehalten Anfang September zurück aus der Reha, wo Mama als Kämpferin wieder lernte mit Krücken zu Laufen. Natürlich noch wacklig, aber immerhin. Mein Vater übrigens war die Begleitperson meiner Mutter auf Reha, denn als blinde Frau ist ihr eine sehende Person von der Krankenkasse als Hilfe genehmigt worden.

Da ich nicht noch mehr Ausfallzeiten für meine changeify-Kunden ertragen konnte, hat sich kurzerhand mein Vater bereiterklärt die erste Reha seines Lebens mitzumachen. Schon wieder ein erstes Mal. Auch diese Erfahrung braucht kein Mensch, sie stärkte aber unsere Familie enorm und brachte letztlich viele kleine Erfolgserlebnisse zurück in unsere Mitte. Da die Rehaklinik in der Nähe des Chiemsees stand, konnte ich auch öfters zu Besuch kommen und vor Ort die Wäsche machen (mit 1 – in Worten EINER – Waschmaschine für hunderte Reha Patienten – das war auch ein Abenteuer, aber es sprengt hier den Rahmen das auch noch zu erwähnen).

Nachdem der Alltag im Altenheim nun wieder gestartet werden konnte, war das Licht am Ende des Tunnels zu Herbstbeginn endlich sichtbar. Aufatmen. Nach Monaten der Anspannung.

D) Meine erste Bullitour: Kurzurlaub und Verschnaufpause an der Mosel

Nun kam das berühmte Q4 für mich und changeify (dafür habe ich eine sogenannte To-Want-Liste, keine To-Do-Liste angefertigt, die Du hier kennenlernen kannst) und ich fragte mich, ob es überhaupt noch möglich sei, dass bisher turbulente Jahr 2025 in den letzten paar Monaten noch zu toppen. Und es wurde getoppt. Wurde ja auch langsam Zeit, dass ich wieder in meine Mitte zurückfand.

Was liegt da näher als ein paar Tage wegzufahren. Also nichts wie los und spontan ging es mit unseren Freunden aus Thailand (sie legten gerade einen Stopover in Deutschland ein) an die Mosel. Warum Mosel? Ganz einfach: Weil Angelika & Yves die Gegend nicht kannten und weil mein Mann und ich total begeistert von diesem Landstrich sind. Davon ab, dass der Weinfachmann Frank, genannt Fränkie, genau wusste, wo die besten Gewächse zu finden sind.

Dass das erste Mal – ein ebenso wilder Ritt wie mein Jahr 2025 – in einem Oldtimer durch die Mosellagen allerdings so witzig und kurzweilig sein würde, das hätte ich nicht gedacht. Um so schöner war der kleine Tagesausflug mit offenen Fenstern und laut aufgedrehtem Kassettenrecorder im VW-Bulli (T-Modell). Ach ja und immer mit dem Weinglas in der Hand. Zwei Winzer fuhren uns zu 11 Weinlagen, bei denen wir anhielten und natürlich den passenden Stoff probierten. Sie erzählten uns aus ihrem oft auch körperlich beschwerlichen Arbeitsalltag in den Steilhängen und ich konnte interessanterweise viele Parallelen zu meinem entdecken. In diesem Blogbeitrag beschrieb ich meine Liebe zur Arbeit mit Werten und weshalb ich sie nicht mehr loswerde.

Also in so einen Bulli könnte ich mich auch verlieben…

Natürlich suchte ich uns auch die passenden Unterkünfte für unsere Moselreise aus, wo wir uns sauwohl fühlten und meiner Liebe zu Kunst, Design und Antiquitäten frönten. Mir taten die abwechslungsreichen Urlaubstage sowas von gut. Erst jetzt bemerkte ich, wie angespannt ich war. Diese Verschnaufpause werde ich noch lange in guter Erinnerung behalten. Sie war heilsam, ausgelassen und wunderschön. Übrigens Angelika & Yves waren genauso angetan von diesem Landstrich. Das wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass wir dort unseren Fußabdruck hinterließen. Schau selbst was wir alles erlebt haben:

Kurz vor dem Dinner in einem urigen Weinkeller unter der Burg Cochem
Die Reichsburg von Metternich über Beilstein

E) Meine erste Masterclass: Frauenpower mit dem STRIVE-Wirtschaftsmagazin und mein Ehrenamt für Frauen in Führung

In meinen persönlichen LinkedIn-Nachrichten bekam ich nach der Rückkehr von der Mosel die Einladung zum größten deutschen Frauen-Wirtschaftsmagazin STRIVE, um eine Masterclass im April 2026 zu leiten.

Nichts lieber als das, war mein erster Gedanke. Frauen in Führung liegen mir schon seit Jahren sehr am Herzen, denn nicht umsonst bin ich ehrenamtlich bei einem deutschlandweiten Frauen-Netzwerk namens fim (Frauen im Management) in der Regionalgruppe München tätig.

Dieses Frauennetzwerk von und für Frauen in Führungsverantwortung bezieht sich auf Frauen, die angestellt oder selbstständig tätig sind. Wir öffnen Türen und unterstützen uns dabei gegenseitig. Das Ziel ist es, die Gleichstellung von Mann und Frau in Beruf, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft salonfähig zu machen – allerdings ist mir das immer noch ein Rätsel, dass wir im Jahre 2025 nach wie vor darum kämpfen müssen. Ich wusste auch gar nicht, dass 50 % der Menschheit als Randgruppe gelten, wenn es um Frauen in Führung geht. Ich stehe jeden Tag auf, um genau das zu ändern. Die Einladung vom STRIVE-Magazin wird meine Mission vervollständigen. Yes! We can!

Das STRIVE-Magazin ist für mein Engagement sozusagen eine willkommene Verlängerung meines Engagements für Frauen in Führung und für alle gemacht, die Wirtschaft neu denken. Da habe ich natürlich mit Begeisterung zugesagt, davon ab, dass ich nach all den herausfordernden Monaten nicht mehr mit dem Quäntchen Glück und Erfolg gerechnet habe.

Ausgerechnet mein Karriere-Ratgeber „Job-Midlife-Crisis“ war allerdings der Auslöser, wie ich zu der Ehre gekommen bin:

Durch die Internet-Recherche nach passenden Masterclass-Dozentinnen ist mein Buch im Team des Programmmanagements von STRIVE herausgestochen und damit war mir die Einladung sicher. Das erinnerte mich an diesen Spruch, den mir mal eine ehemalige Mastermindkollegin als Bild eingerahmt mit auf meinen selbstständigen Weg gab:

„Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
Ein Lichtlein wie ein Stern so klar,
es wird dir leuchten immerdar.
Und wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her.“

Hier findest Du den Link zur Anmeldung zu meiner Masterclass, damit Du Dir gleich jetzt schon im April 2026 Deinen Platz sichern kannst.

STRIVE hat es sich übrigens zur Aufgabe gemacht, mehr weibliche Rolemodels sichtbar zu machen und spannende Business Stories aus einem weiblichen Blickwinkel zu erzählen. Du wirst genügend Tipps und Learnings für Deine Karriere in meiner Masterclass erhalten, versprochen. Und für den Fall, dass Du als Mann nun ein wenig unsicher bist, ob auch Du damit gemeint sein könntest, kann ich Dich beruhigen: Du bist selbstverständlich auch herzlich eingeladen, dabei zu sein. Schließlich funktioniert die Wirtschaft nur, wenn Frauen UND Männer gemeinsam an einem Strang ziehen.

Sehr spannend fand ich übrigens auch jetzt in der Rückschau festgestellt zu haben, dass sich in 2025 die Coaching-Anfragen immer stärker auch hin zu Führungscoachings veränderten. Immer mehr Männer und Frauen suchen bewusst den Weg in die Führung, weil sie es können – und wollen. Und ich habe diese Neukundinnen und Neukunden mit offenen Armen begrüßt. Leadership wird aus meiner Beobachtung heraus in Zukunft noch weiblicher werden. Das ist erst der Anfang einer richtig großen Bewegung. Und ich hab richtig Bock drauf!

2. Weitere bewegende und besondere Momente in 2025

3. Mein 2025-Fazit

A) Worauf bin ich 2025 stolz?

  • 10 Jahre changeify in Vollzeit als Job-, Business- & Leadership-Coach für Menschen in der Lebensmitte, die sich beruflich verändern wollen (oder müssen) tatsächlich durchgezogen zu haben. Wer hätte das gedacht – ich wohl am wenigsten. Feiern konnte ich das allerdings nicht. Genau zu diesem Zeitpunkt kam der Worst Case Oberschenkelhalsbruch meiner Mutter daher. Family fist, diese Entscheidung hatte ich ohne zu überlegen sofort getroffen. Erfolgreich 10 Jahre als Vollzeit-Coach die eigene Selbstständigkeit auf- und auszubauen hat nichts mit Glück oder Zufall zu tun. Sondern mit beherztem Engagement, auch mal mit allen Ecken und Kanten, auch mal in herausfordernden Zeiten (ich denke nur an Corona in den Jahren 2020 & 2021, die ausgerechnet besten Geschäftsjahre ever für mich und changeify oder in diesem verflixten 2025, wo alles turbulent und vor allem höchst krisenhaft zuging (ganz zu schweigen von der Weltbühne, wo nur noch grauenvolle Nachrichten an unser aller Ohren drang) oder die explodierenden Arbeitslosenzahlen – getrieben von KI. Wir dürfen uns in diesem Winter warm anziehen. Was wird 2026 wohl bringen? Und wie sieht die Zukunft für changeify aus? Fragen über Fragen, doch ich schaue sehr positiv nach vorn, denn meine Zitrone hat noch gaaanz viel Saft!
Meinen Claim „Werde, was in Dir steckt“ habe ich durch die Gründung von changeify 2015 wortwörtlich genommen
  • Stolz bin ich auch auf sensationelle Abverkäufe sowie tolles Feedback von Leserinnen und Lesern meines Karriere-Ratgebers „Job-Midlife-Crisis – Neuorientierung in der Lebensmitte“ erhalten zu haben. Mein Buch erschienen zu Weihnachten 2024 im Springer/Gabler-Verlag und legte in den ersten Wochen des Jahres 2025 einen völlig überraschenden Amazon-Bestseller in den Kategorien „HR-Personalmanagement“ und „Kündigung“ hin. Das gibt es doch alles gar nicht, spukte es mir immer wieder ungläubig durch den Kopf. Was lernte ich daraus? Dass es sich lohnt, an einem Herzensprojekt wirklich dran zu bleiben, auch bei Querschlägen nicht abzubrechen oder aufzugeben, sondern immer an sich und die eigene Idee zu glauben. Versprich mir bitte, tu Du das auch. Nicht nur, wenn Du ein Buch schreiben willst, sondern grundsätzlich im Leben.
Bestseller hörte sich komisch für mich an, das sind doch immer die anderen
  • Die im November 2025 beschlossene Coaching- und Beratungs-Zusammenarbeit mit meiner ehemaligen Chefin und heutigen Freundin Andrea, macht mich stolz. Da sitze ich manchmal abends an meinem Küchentisch und kann es nicht fassen, wie sich alles ineinander fügt, so, als wäre es schon von vorn herein geplant gewesen. Steckt da etwa schon wieder dieses Universum dahinter? Man sieht sich immer zweimal im Leben, so heißt es doch, wenn man beruflich unterschiedliche Wege geht. Bei meiner ehemaligen Chefin und mir ist das Wirklichkeit geworden. Jetzt also in Kooperation – Reunion sozusagen. Schon wieder ein Grund zu feiern! Hoch die Tassen! Und auch das ist, wie sollte es in 2025 auch anders sein, ein erstes Mal.
Dreamteam Andrea & Franziska – von meiner Chefin zur Freundin – hier bei meinem diesjährigen Besuch bei ihr in der schönen Steiermark

B) Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?

  • Populär ist nicht nur ein Song der legendären Fantastischen Vier, sondern auch eine Marketing-Weiterbildung von Marike Frick. Das war genau die richtige Entscheidung für mich und mein 2025. Im Populär-Programm entwickelte ich ein neues Freebie (und das wollte ich schon soooooo lange tun – YES, it’s done!), als auch die Reanimation meines Blogs sowie meiner changeify-Webseite zum Relaunch zu verhelfen. Eine kraftvolle Neuerung aus dieser Weiterbildung kannst Du gerade lesen: meinen 5. Blogartikel für dieses Jahr auf der changeify-Site. Am 31.12.2025 geht er live und in Farbe in die Welt und ich könnte nicht glücklicher darüber sein. Animiert hat mich zum Jahresrückbloggen die liebe Judith, denn ihre Power, ihr Humor und ihre Profession haben mal wieder richtig viel Freude und Motivation in dieses erste Mal für mich gebracht. Am Silvesterabend werde ich die Champagnerkorken nur so knallen lassen. Denn wenn ich mich nicht selbst feiere, dann bekomme ich womöglich gar nicht mit, was ich alles in diesem turbulenten 2025 gewuppt habe (so ganz nebenbei – haha). Sich selbst zu feiern, ist die Wertschätzung, die Dir als Solopreneur sonst niemand gibt. Also let’s do it, Soulsister! Prost auf changeify! Auf Dich und Deine 2025-Erfolge!
Nachträglich kamen noch meine drei Schwerpunkte auf die Webseite: berufliche Neuorientierung, Karriere & Biografiearbeit sowie Führungskompetenz
  • Mindestens genauso stolz macht mich die Tatsache, dass ich meinem im Vorjahr gestarteten Podcast treu geblieben bin, so dass er heute Kunden-Anfragen und super nette Feedback-Mails in mein Postfach liefert. Eine davon war im O-Ton: „Franziska, meine Kollegen aus der Führungsetage zitieren Dich schon aus Deinem Podcast!“ Oh WOW, zwick mich mal. Ich habe wohl nicht nur die besten Kunden der Welt, sondern auch noch die besten Podcast-Fans, die mithelfen meine Botschaft in die Welt hinauszutragen. Dabei habe ich mich allerdings auf meine Kernkompetenzen konzentriert, denn Super Woman bin ich bekanntlich nicht. Damit ich allerdings klinge wie Super Woman, habe ich mir den besten Tonmeister der Welt geangelt. Oli hilft mir meine sonore Stimme auch sanft an Dein Ohr zu bringen und das ist ihm auch dieses Jahr wieder sensationell gelungen. DANKE Oli für Deinen Wahnsinns-Support. Falls Du jetzt auch mal zuhören willst, hier kannst Du „Vision, Mission, Berufung“ abonnieren.
Die meistgeklickte Episode dreht sich übrigens um die Frage, ob es überhaupt eine Berufung gibt
  • Die wohl emotionalste Entscheidung ist eine, die mir gar nicht leicht gefallen ist, aber unglaublich wichtig für meine seelische und körperliche Gesundheit wurde: Mir externe Hilfe beim Pflegen meiner beiden 86jährigen Eltern zu suchen. Es wurde Michi, ein bayrischer Bergfex und begnadeter Musiker, der ab Januar 2026 meine Mutter beim Klavierspiel auf seiner Gitarre begleitet und meinen Eltern alles abnimmt, was ich bisher „nebenher“ tat, wie Bettenbeziehen, Mut machen, Wäsche waschen, Besorgungen erledigen, Putzen, Ausflüge organisieren und zu Ärzten begleiten. Puh, ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich über diese tatkräftige Unterstützung freue. Danke Michi, dass es Dich gibt und dass Du mit der gleichen Liebe und Fürsorge für meine beiden Oldies da bist, so dass ich mich ab 2026 unter der Woche noch besser mit Haut und Haar ganz den Aufgaben bei meinen Kunden in Sachen Neuorientierungs-, Gründungs- & Führungskräftecoaching sowie der Werte- und Kulturentwicklung widmen kann.
Die Überforderung als pflegende Angehörige wurde ausgerechnet an meinem 18. Hochzeitstag sichtbar – da wusste ich, so kann es nicht weitergehen

4. Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

  • Überraschend war, dass ich viel experimentierfreudiger geworden bin was das Ausprobieren und Einnehmen von zig Kräutern und Tunken anbetraf, die meine heftigen Nebenwirkungen der Menopause stillen sollten. Frau gönnt sich ja sonst nichts. Sie wirkten so gut, dass ich – Stand heute – quasi schmerzfrei bin. Das kann ich tatsächlich noch immer nicht glauben. Ein Hoch auf die Leberkur aus dem Oktober, die mir meine gute Laune und Mobilität gerettet hat. Ich sag’s Dir: Gelenkschmerzen braucht auch kein Mensch.
Das war der beste Tipp der Welt von meiner Freundin Andrea. Du bist in allen Lebenslagen mein Stern am Firmament
  • Wünsche muss man loslassen, damit sie gehen können – nämlich in Erfüllung. Ich wünschte mir einerseits mehr Luft zum Atmen als pflegende Angehörige und andererseits weitere passende Aufträge und Kundenprojekte – vor allem in einem Geschäftsjahr, in dem sich die spürbare Zurückhaltung der Märkte auch auf mich und changeify auswirkten. Alle guten Wünsche erfüllten sich zum Ende des scheidenden Jahres, und zwar genau dann, als ich den Wunsch losgelassen habe. Dadurch hatte ich beide Hände wieder frei für Neues. Das gilt bekanntlich für alle Lebenslagen. Zulassen. Weglassen. Loslassen. Probiere es aus, ich kann es Dir nur empfehlen. Es befreit und lässt Dich wieder groß denken. Und mir winkt in 2026 ein richtig ausgefülltes Arbeitsjahr, dass sich um die bereits von mir wahrgenommene Verschiebung des Coachingmarktes dreht, hin zu mehr Leadership (denn das, was wir gerade in der Politik weltweit erleben, ist das schlechteste Beispiel dafür). Zeit, dass wir die lang ersehnte Wende einläuten.
Den Vertrauensmuskel habe ich trainiert wie im Fitnessstudio und die Berufung wäre damit auch geklärt
  • Gelernt habe ich auch über mich, dass ich die Lebenskunst nie verloren habe und das Schöne und Besondere in den kleinsten und scheinbar unbedeutendsten Dingen der Welt erkennen konnte. Auch in Zeiten, an denen ich lieber die Decke über den Kopf gezogen hätte, als wieder raus in den Sturm der Sorgen, des Kummers, den Unsicherheiten und der Angst zu gehen. Dabei hat mir ein Flow-Coaching, dass ich auch noch in 2026 genieße, geholfen, wieder die Weichen auf meine Persönlichkeit auszurichten. Durch all die Unwegbarkeiten durch die Pflege meiner Eltern habe ich meine Schaffenskraft verloren, doch sie kommt langsam wieder zurück. Mit Lebenskunst meine ich by the way, trotz aller Unkenrufe genau das zu tun, was man im Coaching „Musterbrechen“ nennt. Also mitten im Auge des Orkans auf einer Restaurant-Terrasse zu sitzen, in genüsslicher Ruhe einen Eiskaffee zu löffeln und einfach einmal alles auszublenden, was gerade nervt, weh tut oder das Gefühl von Ohnmacht auslöst. Sozusagen den Imposter im eigenen Kopf einfach verhungern lassen. Dieses Hüftgold gönne ich schließlich nur meinen eigenen Hüften – basta.
Ich kann schon ganz schön doof gucken

5. Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

  • Für das Universum, dass es wohl gut mit meiner Familie gemeint hat. Denn dass meine betagte Mutter doch wieder nach ihrem unglücklichen Sturz auf die Beine gekommen ist, grenzt an ein echtes Wunder – in meinem Newsletter, dem sogenannten changeify-Inspirationletter am zweiten Weihnachtsfeiertag nannte ich es mein „Weihnachtswunder“ (hier kannst Du meinen Newsletter abonnieren und immer Freitags die neuesten News erfahren). Sie ist und bleibt eine Kämpferin. Dafür bin ich unendlich dankbar und freue mich sehr, dass ich diesen Wesenszug wohl von ihr vererbt bekommen habe: wenn mir etwas wirklich wichtig ist, kämpfe ich wie eine Löwin, genau wie sie sich wieder zurück auf die Beine gekämpft hat. Heute steht sie – Dank der Krücken – adieu Rollstuhl – wieder auf den Beinen. Udo Jürgens hätte auch singen können „mit 86 Jahren, da fängt das Leben an…“
Von wegen Inklusion: Mit einem Rollstuhl unterwegs in München zu sein, hat mir den Rest gegeben (Mama wohl auch, so wie sie dreinschaut ;-))
  • Die Post ist da! Weil changeify-Kunden Humor haben. Dankbar bin ich auch für die unzähligen Kundinnen und Kunden, die ich dieses Jahr auf ihrem beruflichen Umbruchsweg begleiten durfte und die in den Zeiten, bei denen ich unpässlich war, weil eben alles über mir zusammenbrach was Klinikaufenthalte, Altenpflege und Rehabesuche anging, einfach geduldig warteten, bis mein Worst-Case-Sturm wieder vorüber ging. Sogar Tipps & Tricks haben sie mir aus ihren Pflegeerfahrungen und teilweise durch ihre medizinische Profession mit auf den Weg gegeben. Und natürlich wären sie nicht meine Kunden, wenn sie nicht auch den Humor als ihr Lebenselixier begreifen würden – so wie ich. So hat mich kurz vor Weihnachten ein Kundenpräsent der besonderen Art erreicht:
Was habe ich in meiner Dachkemenate gelacht: Die changeify-Kunden haben Humor – I love it! DANKE, dass es euch gibt, sonst wäre die Arbeit doch nur halb so schön
  • Und last but not least bin ich unendlich dankbar, dass mich das Universum (schon wieder dieses sagenumwobene Etwas) nach meiner betriebsbedingen Kündigung kurz vor Weihnachten 2009 mit meiner damals zukünftigen Chefin Andrea zusammengebracht hat. Ich bewarb mich ehemals in einer Münchner Unternehmensberatung und wurde dort als Coach und Beraterin entdeckt und gefördert (meine ganze Geschichte kannst Du hier lesen). Von ihr lernte ich es, worauf es ankommt, um wirklich eine werteorientierte Haltung in die Führungsaufgabe zu bekommen und genau sie ist es gewesen, die mich 15 Jahre später, in 2025 mit einem großen Vertrauensvorschuss ausgestattet hat. Mit ihr gemeinsam werde ich kommendes Jahr wieder Top-Management-Kunden coachen. Ich bin für ihre damalige Ausbildung, die sie mir ermöglicht hat und ihre wundervolle Freundschaft sehr dankbar. Sie hat mich all die Jahre in meiner changeify-Selbstständigkeit immer persönlich wohlwollend, beruflich professionell und zugleich menschlich vertrauensvoll begleitet. Gemeinsam ziehen wir nun erneut durch (so wie früher in der Unternehmensberatung) und rocken unser Warum. Kennst Du das, dass es Menschen in Deinem Leben gibt, die Dich begeistern und irgendwo ganz hinten im Oberstübchen fragst Du Dich, ob ihr beiden eigentlich gleich von der Geburt an getrennt wurdet? Oder weshalb sonst fühlt es sich immer an, wie ein Seelenpartner?
Vor ca. 15 Jahren waren wir gemeinsam in der Namib-Wüste (Südwestküste Afrika) und besuchten das Dead Vlei – was für ein Abenteuer! Und jung sahen wir da noch aus…

6. Mein Jahr 2025 in Zahlen

  • Mein aktueller Stand an LinkedIn-Followern: 12.328
  • Mein aktueller Stand meiner Facebook-Fans: 4.838
  • Anzahl meiner Social-Media-Postings: 309 (dieses Jahr musste Social Media hintanstehen – aus Gründen)
WeTransfer hat alles im Blick, sogar meine Art mit Kunden zu kommunizieren, wurde analysiert.
  • Die von mir verschickte Datenmenge via WeTransfer: 28,2 GB (das sind 20.024 Disketten, 1.154 E-Mail-Anhänge und 42 CD’s). Ich wurde quasi zum Blockbuster in der WeTransfer-Welt. Wer hätte das gedacht, dass das mein Arbeitstool Nummer Eins werden würde.
  • Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 5 (weil ich dieses Jahr beschlossen habe, wieder zu bloggen)
  • Meine Schrittzähler-App sagt, dass mir nur noch 1.027 km zum Erdkern fehlen. Ich wusste gar nicht, dass ich auf dem Weg dorthin bin! Meine Schritterfolge können sich aber durchaus sehen lassen.
  • Laut Spotify Podcast-Statistik war 2025 ein fantastisches Jahr für meinen Podcast „Vision, Mission, Berufung – Werde, was in Dir steckt.“ – Der Zuwachs an neuen Hörerinnen und Hörern war sogar 590% im Vergleich zum Vorjahr. Das sind mal Zahlen, da wird mir gleich schwindlig. Danke für eure Treue und dafür, mir jeden Freitag zuzuhören. Daran lese ich ab, dass sich harte Arbeit wirklich lohnt.
Das nenn‘ ich mal ’ne positive Entwicklung. WOW, ich bin begeistert!
Und sogar in Thailand habe ich neue Follower gewonnen. Das können nicht nur Angelika & Yves sein – bei dem Zuwachs. MEGA stark.
Und ich war mir zu Beginn so unsicher, ob das gut gehen kann, wenn mein Podcast-Konzept ganz anders ist als die üblichen Verdächtigen. Ich habe keine Interviewgäste, sondern rede solo vor dem Mikro. Danke, dass diese Wiedergabezeit sich in 2025 so sensationell entwickelt hat. Okay, ihr habt mich überzeugt. Ich mach einfach weiter.

7. Dein Ausblick auf 2026

So kannst Du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Vielleicht ist das genau das, was wir alle jetzt zum Jahresende brauchen. Nicht noch mehr „Gute Vorsätze“, sondern Gute Fragen. Zum Beispiel: Was möchtest Du 2026 zum ersten Mal erleben? Wo darf’s endlich mal ein bisschen mutiger, wilder oder echter bei Dir werden? Fragen, die Dir ein professioneller Sparringspartner stellt und meistens nicht die beste Freundin.

Genau dafür bin ich mit changeify da. Wenn Du mein Signature-Programm „Der Job, der es wert ist“ näher kennenlernen willst, um innerhalb von nur 6 Wochen herauszufinden, was Du beruflich wirklich willst, dann sollten wir jetzt miteinander sprechen.

Vielleicht hast Du bei Deinem persönlichen Jahresrückblick festgestellt, das da für Deine beruflichen Ziele noch Luft nach oben ist.

Buche Dir einfach Dein kostenfreies Mentoring-Gespräch in meinem Kalender, damit wir aus den vielen Fragezeichen, die Du zum Jahreswechsel jetzt im Kopf hast, Ausrufezeichen machen.

Ich wünsche Dir für das neue Jahr, dass Du Dich traust, Neues zuzulassen, so wie ich es diesmal tatsächlich geschafft habe – auch wenn’s zwickt, wackelt oder Dich kurz aus der Komfortzone katapultiert. Denn das Leben wird nicht in der Wiederholung spannend, sondern im ersten Mal.

Auf Deine ersten Male, auf all die kleinen großen Neuanfänge und auf ein Jahr, das Dich anfeuert, Du selbst zu sein.

🎭 Werde, was in Dir steckt.

Deine Franziska

So sah die KI mich an meinem Schreibtisch in meiner Dachkemenate sitzen und über mein Jahr 2025 nachdenken. Ich finde, das trifft es wirklich gut. Hast Du auch in Deine Rückspielgel 2025 geschaut?