Zukunft der Arbeit: Die 3 Megatrends in der Arbeitswelt von morgen

by | 8 Mar 2023 | Changemanagement, Karriere, Kulturwandel

Der ganz konkrete Wunsch meiner Umfrageteilnehmer, den Lesern meines Newsletters, war es, dass ich den Wandel der Arbeit noch mehr in die allgemeinen gesellschaftlichen Bezüge einordnen sollte. Wie versprochen, werde ich deshalb heute im zweiten Teil meiner Analyse genau das liefern.

Erfahre alle wichtigen Informationen zu den 3 Megatrends der Zukunft im Wandel der Arbeit und wie Du anstehende Veränderungen für Dich zu echten Chancen werden lässt.

 

Voilà – hier kommen meine Gedanken und Erfahrungen:

 

KI in der Zukunft der Arbeit – Fluch oder Segen?

Zunächst gibt es einen Trend in der Zukunft der Arbeit, der niemanden überrascht, der jedoch große Auswirkungen auf unser aller Leben hat. Von der Schule bis zur Rente wird uns die künstliche Intelligenz zukünftig noch stärker verändern als bisher da gewesen.

Wenn Du die Themen beobachtet hast, die aktuell die Medienlandschaft beschäftigen, dann ist es vor allem „ChatGPT“. Die Entwicklung solcher Künstliche-Intelligenz-Apps findet in einem atemberaubenden Tempo statt.

Wer sich damit nicht beschäftigt, wird schnell abgehängt und kann deren Nutzen für die eigene Arbeit nicht umsetzen.

Die Frage ist also nicht, ob Du KI nutzen willst, sondern wie sie Dir bei Deiner Zukunft der Arbeit nutzt.

Hier bleibt kein Stein mehr auf dem anderen und dies sorgt dafür, dass wir eine Entscheidung treffen müssen, wie wir mit Tools wie ChatGPT umgehen wollen.

Eine Beobachtung ist schon jetzt mehr als fragwürdig. Wenn KI überwiegend von Männern programmiert wird, wie sollen Frauen in der Zukunft der Arbeit dann zu Gleichberechtigung kommen?

Jedes KI-Tool ist nur so gut, wie das was hineingegeben wird – doch leider nicht von ausreichend vielen engagierten Frauen.

Frauen sind leider unfassbar zurückhaltend mit der Technik und nach wie vor in MINT-Berufen unterrepräsentiert. Wenn sie nicht selbst aktiv mitgestalten, dann läuft mal wieder alles an ihnen vorbei. Wie soll sich die Gesellschaft weiterentwickeln, wenn Frauen nach wie vor die Randgruppe zur KI darstellen? Hier darf Politik nachschärfen, denn Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus hat in der Zukunft der Arbeit einfach nichts mehr verloren.

Fang also auch Du an, Dich mit der KI zu beschäftigen, sie ist gekommen, um zu bleiben.

 

Nutzen durch die Zukunft der Arbeit

Die KI-Tools , wie ChatGTP, lassen nur unwesentliche Unterscheidungsmerkmale zu von Menschenhand geschriebenen Texten erkennen, was in folgenden Bereichen schon eingeschlagen hat wie eine Bombe:

  • Schüler schreiben damit begeistert ihre Hausaufgaben,
  • Studenten ohne Reue ihre Fach- und Abschlussarbeiten.
  • Selbständige generieren flott ihre Postings, Newsletter- und Blogtexte daraus.
  • Unternehmer bauen gut unterstützt ein internes Wissensforum für Mitarbeiter auf.
  • Führungskräfte suchen neugierig nach Antworten auf alle ihre Führungsfragen.
  • Bewerber erstellen damit plötzlich motiviert Motivationsschreiben.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind mannigfaltig und schon jetzt solltest Du es einmal ausprobieren, um herauszufinden, wo Dich dieser Bot am besten bei Deiner Zukunft der Arbeit unterstützen wie inspirieren und Deine Zeit sparen kann.

Sogar ganze Bild- und Grafikbearbeitungsprogramme sind inzwischen durch die künstliche Intelligenz möglich geworden, so dass Du wie Dali oder Van Gogh Leinwände erzeugst, die wirklich gut aussehen. Da soll noch einmal einer sagen: „Ich kann aber nicht malen“.

Mit der Frage: „Wann ist Kunst eigentlich Kunst?“ in Bezug auf Künstliche Intelligenz und Kunst beschäftigt sich dieser Artikel des globalen Kulturmagazins des Goethe-Instituts, Zeitgeister.

 

Persönlichkeit in der Zukunft der Arbeit

Du kannst vor allem dann einen echten Effekt daraus ziehen, wenn Du Dich selbst, das heißt Deine Persönlichkeit, stärker zum Strahlen bringst. Aufgrund der stärker eingesetzten KI wird Persönlichkeit als Alleinstellungsmerkmal immer wichtiger. Texten können nun alle kinderleicht. Eine Persönlichkeit sein – mit Haltung – nicht.

Damit Du herausstechen kannst aus der Masse Deiner Mitbewerber, brauchst Du Inhalte, die nicht kopiert werden können, weil sie einzigartig sind. Wenn Du also Werte besitzt wie Individualität, Haltung und Persönlichkeit, dann sind das Deine Trümpfe im Ärmel:

  • Deine Meinung ist gefragt und hebt sich ab von der Masse.
  • Deine Storys sind gefragt und heben sich ab von der Masse.
  • Dein Humor ist gefragt und hebt sich ab von der Masse.
  • Deine Tonalität ist gefragt und hebt sich ab von der Masse.
  • Deine Originalität bzw. Kreativität ist gefragt und hebt sich ab von der Masse.

 

Angst vor der  Zukunft der Arbeit

Deshalb haben beispielsweise Grafiker, Fotografen und Copywriter vor diesem Umbruch hin zur KI große Angst, dass sie ihren Job verlieren könnten. Auch das ist eine Entwicklung, die mit der im ersten Teil meiner Analyse, dem Blogartikel aus dem Februar 2023 aufgeworfenen Frage „Wovor habe ich eigentlich Angst?“ direkt räsoniert.

Meiner Auffassung nach musst Du keine Angst davor haben, wenn Du Dein Alleinstellungsmerkmal noch genauer definierst.

  • Was macht es wirklich aus, dass Kunden bei Dir kaufen bzw. buchen?
  • Was ist Dein Warum, weshalb Du Dich in der Zukunft der Arbeit umorientierst?
  • Was macht Deine Führungskraft in der Zukunft der Arbeit besonders?

Das ist mit Sicherheit genau das, was keine KI derzeit leisten wird: Mitgefühl und Empathie.

Damit machst Du den Unterschied.

Daran kannst Du unter anderem auch ablesen, dass sich die starre Konzentration auf reine Fachkompetenz hin zu mehr Sozialkompetenz entwickeln wird, denn damit hast Du in der Zukunft der Arbeit ein echtes Gegengewicht als hilfreiches Tool zur Hand. Und darauf kommt es an.

Davon ab, dass es immer mehr Frauen auf den Chefsessel schaffen werden, weil es nur noch die sind, die einerseits richtig gut ausgebildet sind und andereseits für den Arbeitsmarkt schnell verfügbar sind. Immerhin soll auch in der Zukunft der Arbeit die Möglichkeit zu einem Kinderbetreuungsplatz garantiert sein.

 

Zukunft der Arbeit ist nicht neu

Weißt Du noch, als 1997 die Mega-Sensation durch alle Gazetten ging? „Der beste Schachspieler der Welt ist kein Mensch mehr“. Doch auch heute noch spielen echte Menschen gegeneinander Schach. Einige verdienen sogar nach wie vor ihr Geld damit.

Wer hätte damals gedacht, wie viele Menschen als YouTuber oder Influencer heute ihr Auskommen verdienen und dass es trotz der heutigen Automatisierungen sogar erstaunlich niedrige Arbeitslosenquoten gibt.

Wirklich wissen können wir es also nicht, welche Jobs genau verloren gehen werden, doch genauso wenig, welche neuen durch die Möglichkeiten der KI erst entstehen.

 

Änderungen in der Zukunft der Arbeit

Unsere Gesellschaft braucht allerdings viel Mitgefühl und Empathie für jene Gruppen, die durch den Wandel der Arbeit auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft einfach übrigbleiben werden. Sie sind zu wenig qualifiziert und wehren sich strikt gegen ein Upgrade.

Ich war von Beginn an eine große Befürworterin des bedingungslosen Grundeinkommens. Damit ist eine Möglichkeit geschaffen, jene nicht vermittelbaren Kräfte dennoch in die Gesellschaft zu integrieren und auch ihnen das Gefühl zu geben, ein wertvoller Teil des großen Ganzen zu sein.

Darüber hinaus braucht es auch eine Haltungsänderung, wie wir mit Maschinen zukünftig umgehen wollen. Sie nehmen uns einerseits die Arbeitsplätze weg, doch andererseits kommen sie unter dem jetzigen Dafürhalten von Politik und Gesellschaft ungestraft davon. Sollte es hier nicht eine Kompensation geben?

Deshalb plädiere ich für eine Maschinensteuer.

Die Meinungen hierüber sind geteilt, wie dieser Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung zeigt.

Ich jedoch befürworte diese Abgabe, aber so ausgestaltet, dass Investitionen nicht ausgebremst werden, das heißt, dass die Steuern moderat sein müssten.

Wenn diese automatisierten Geschöpfe zukünftig den überwiegenden Teil des wirtschaftlichen Mehrwerts liefern, sollen sie meiner Ansicht nach auch Steuern zahlen. Damit sichern wir der Bevölkerung ein auskömmliches Einkommen und stellen den Frieden innerhalb der unterschiedlichen Sozialisationen her.

 

Megatrends der Zukunft der Arbeit

Verschiedene Zukunftsforscher haben drei Megatrends vorhergesagt, die uns neben dem Wandel der Arbeit zukünftig noch betreffen werden:

1. Bevölkerungsrückgang, d. h. dass beispielsweise die Einwohnerzahl Deutschlands von aktuell über 80 Millionen Einwohnern bis zum Jahr 2050 auf unter 70 Millionen schrumpfen wird. Dabei ist der Zuzug von Menschen aus dem Ausland längst hinzugerechnet worden.

Wenn die Menschen weniger werden, sind es zeitgleich auch die Märkte. Das bedeutet, dass die deutsche Volkswirtschaft ohne starke Exporttätigkeiten auch zukünftig nicht wachsen kann.

Da sich die sogenannten Baby-Boomer in den kommenden Jahren in die Rente verabschieden, sind die daraus resultierenden Probleme bereits jetzt virulent. Fachkräftemangel ist nur einer dieser oft zitierten Begriffe.

Diese altgedienten Mitarbeiter nehmen ihr Wissen mit auf ihren Altenteiler und damit stellt es eine große Herausforderung dar, passendes Personal zu finden, um diese Lücke zu füllen.

Der Reformdruck im Bildungssystem ist bereits in Pandemiezeiten offenkundig geworden. Wenn schon der überwiegende Teil von Lehrern mit den digitalen Tools nicht umgehen kann, wie sollen es deren Schüler?

Die Lehrpläne sind an unsere aktuellen Herausforderungen gar nicht angepasst, an die neuen Aufgabenstellungen und Berufe. Vom Lehrermangel gar nicht erst zu sprechen.

Das Rentensystem wird durch den Bevölkerungsrückgang ganz sicher kippen, das bedeutet, dass alle Themen rund um die finanzielle Versorgung unter dem Brennglas erscheinen.

Hast Du selbst für Dein Business, für Deine Führungsposition und für Deinen beruflichen Hintergrund zu den beschriebenen Herausforderungen schon Lösungen auf dem Radar?

Das sind Aufgaben, denen wir uns nicht verschließen dürfen. Sie schreien geradezu nach Veränderung, weil die Alterspyramide bekanntlich bereits länger auf dem Kopf steht.

 

2. Sinnsuche, d. h. wie von mir bereits im ersten Lockdown 2020 erlebt, suchen immer mehr Menschen aufgrund der Erfahrungen in der Pandemie verstärkter nach dem Sinn ihrer Arbeit bzw. möchten sich in Richtung einer mehr sinnstiftenden Arbeit umorientieren.

Das bedeutet, dass Unternehmen genau hierfür Antworten brauchen, doch niemand hat es wirklich auf dem Schirm.

Der Sinn der Arbeit wird auch deshalb in Frage gestellt, weil aufgrund des ersten Megatrends Bevölkerungsrückgang für immer weniger Menschen mehr zu tun sein wird. Wie soll das noch möglich sein und unter welchen Bedingungen? Wenn wir schon jetzt einen Anstieg der psychisch bedingten Krankheitsausfälle am Arbeitsplatz beobachten, wird sich dieser Trend vermutlich nicht so schnell bereinigen lassen, wie wir uns das wünschen.

Durch das im Homeoffice sitzen hatten breite Bevölkerungsschichten plötzlich Zeit und die Gelegenheit, sich ernsthaft mit ihrer Art von Arbeit und damit ihrem Zweck der Existenz auseinanderzusetzen.

Die Frage „Bin ich überhaupt am richtigen Arbeitsplatz?“ beschäftigt also deshalb auch meine Leserinnen und Leser des Newsletters immens. In der Hektik des Arbeitstages wurde diese Frage lange weggedrückt bis ganz ignoriert. Jetzt klopft sie mehr als hörbar in jedem von uns an.

Wenn ich theoretisch viele Möglichkeiten habe, meine Existenz zu sichern, dann folgt logischer Weise auch eine nagende Existenzangst. Die ist gespeist aus einer permanenten Welle an Über- oder Unterforderung am aktuellen Arbeitsplatz bzw. mit der persönlichen Situation. Hinzu kam dann auch noch die Klarheit über die Desillusionierung des eigenen Daseins in Zeiten, in denen wir das sogenannte „social distancing“ einübten.

Immer mehr Menschen spürten, dass sie sich gegen ihre Grundeinstellung zum Leben stellen mussten und schon sind wir wieder bei der aufgeworfenen Aussage „Meine Werte rebellieren!“.

Der gesellschaftliche Zusammenhalt wurde schwer erschüttert und bis hin zur Zerrüttung haben wir alles erlebt. Ganze Familien und Freundeskreise sind auseinandergebrochen und sortieren sich gerade neu.

Für den Führungskontext heißt das, dass es immer schwieriger wird, Teams zu koordinieren und einheitliche Spielregeln zu implementieren.

Gemeinsame Ziele auszurufen wird zwar nach wie vor noch passieren, doch ob Mitarbeiter nach der Pandemieerfahrung noch an einem gemeinsamen Strang ziehen, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Wie vermittelst Du in Deinem beruflichen Umfeld den Sinn Deines Tuns? Ohne diese Erklärungen wirst Du Dich schwertun, passende Mitarbeitende und Kunden zu finden, genauso wie Dich selbst auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren.

3. Wertewandel bedeutet, dass sich die Gesellschaft weg von der sprichwörtlichen deutschen Qualitätsarbeit hin zu einer sichtbaren Verantwortungslosigkeit und Unverbindlichkeit bewegt.

Gerade Menschen in der Lebensmitte, die eben anders sozialisiert wurden, sind deshalb stark auf die Sinnfrage gestoßen, weil ihr eigener Wertekompass nicht mehr mit dem der Außenwelt vereinbar ist.

Die Grundsatzfrage, ob ich meine Talente am aktuellen Arbeitsplatz vergeude, muss deshalb immer dringender beantwortet werden. Doch Hand aufs Herz. Die überwiegende Mehrheit der deutschen Unternehmen ist dazu einfach nicht in der Lage.

Wenn Mitarbeitende den Wunsch äußern, sich im Betrieb weiterentwickeln zu wollen, wird das bereits als massive Störung des Systems empfunden. Das macht bekanntlich Arbeit, doch wer will die schon. Bisher hat er oder sie doch so schön dort gesessen und gearbeitet. Warum um Himmels Willen soll das denn nun geändert werden?

Arbeitnehmer haben die Erwartung, dass sich Führungskräfte stärker um das Wohl der Mitarbeitenden kümmern, nicht weniger. Dabei bildet die eigene Work-Life-Balance einen zentralen Faktor, denn die Überforderung liegt vor allem auch in der Schnelllebigkeit und dem Digitalisierungstempo, das unsere Gesellschaft treibt. Ich bin zwar kein Freund des Begriffs „Work-Life-Balance“, doch er drückt aus, dass viele Arbeitnehmer und Selbständige längst aus der Balance geraten sind.

Früher stand die Freizeit klar an letzter Stelle aller Überlegungen. Heute dreht sich das komplett um und wir fragen uns, wie wir unser Bedürfnis nach mehr Ruhe, Entschleunigung und Gesundheit in die Arbeitswelt integrieren können.

Hier wird zunehmend vom „Work-Life-Blending“ gesprochen, Verschmelzen von Arbeits- und Privatleben und die Aufhebung klar definierter Grenzen der beiden Bereiche.

Durch die in allen Lebensbereichen aufkommende Automatisierung bleibt die Unsicherheit, ob unsere Fähigkeiten noch ausreichen, um nicht unter die Räder der Zukunft der Arbeit zu kommen. Wieder kommt die Angst ins Spiel, ob wir noch mithalten können, ob unsere Leistung auch zukünftig noch gefragt sein wird und wie wir einerseits nicht am Alten klammern und andererseits die Chancen des Neuen wahrnehmen können.

Das setzt allerdings voraus, dass die eigenen Talente, Stärken und Werte bekannt sind. Ich behaupte, dass über 80 Prozent der arbeitenden Bevölkerung diese nicht kennt.

Ohne dieses Wissen kann aber keine echte Potenzialförderung stattfinden. Die Potenziale einer Gesellschaft werden von den Potenzialen der einzelnen Mitglieder dieser Gesellschaft erst genährt.

Der Veränderungsdruck ist inzwischen überall spürbar und diese drei Megatrends sind die Einflussfaktoren, denen wir uns in der Zukunft der Arbeit stellen müssen.

Bereits in wenigen Jahren, also im Jahr 2030, werden wir laut der Zukunftsforscher in einer völlig anderen Arbeitswelt leben, als wir es uns heute bereits vorstellen können.

Ebenfalls interessante Gedanken zu unserer Arbeitswelt der Zukunft findest Du in diesem Artikel.

Ein für Dich wirkungsvolles Zukunftsbild ist eines, dass Dir hilft, auf Deinem Weg nicht falsch abzubiegen. Deshalb empfehle ich Dir eines zu erstellen.

Betreibe persönliche Visionsarbeit, nachdem Du Dich mit der Zukunft der Arbeit intensiv beschäftigt hast. Dieser Blogartikel soll Dir dabei den besten Überblick bieten. Wenn Du dabei Unterstützung suchst, dann buche Dir einfach hier Dein Mentoring-Gespräch in meinem Kalender.

 

Dein Platz in der Zukunft der Arbeit

Das bedeutet aktuell, dass sich jeder von uns ernsthaft die Frage stellen sollte, worin die eigenen Leidenschaften wie Visionen bestehen und wie die damit verbundenen Talente und Kompetenzen bestmöglich einsetzbar wären.

Weshalb habe ich meinen aktuellen Beruf überhaupt ergriffen? Diese Frage steht darauf aufbauend im Raum, denn diese Gründe helfen dabei herauszufinden, wo die berufliche Reise jedes einzelnen hingeht.

Wie kann ich genau mit diesen Beweggründen in Zukunft anderen Menschen mit ihren Bedürfnissen helfen? Diese Frage ist dann im Anschluss eine, die die Zukunft der Arbeit mit einbezieht, weil sie sich auf die echten Bedürfnisse auf zukünftigen Märkten konzentriert.

 

Technologie befeuert den Wandel der Arbeit

Das bedeutet, die aktuell aufkommenden Technologien mit den eigenen Fähigkeiten zu verknüpfen. Bereiten wir uns also darauf vor, dass der Wandel und damit die Zukunft der Arbeit gekommen ist, um zu bleiben.

Deshalb dürfen wir uns den technischen Entwicklungen, wie beispielsweise ChatGPT, nicht verweigern, sondern müssen prüfen, wie sie mit unseren Fähigkeiten gepaart echte Lösungen für bestimmte Zielgruppen bieten können.

Der Handwerksmeister oder Landwirt ist ein gutes Beispiel dafür, dass dessen aktuelle Fragen, ob und wie sich der Betrieb digitalisieren sollte, über die Wettbewerbsfähigkeit in dessen Branche entscheidet.

Ist der Handwerker oder Landwirt nicht auf dem aktuellen digitalen Stand, wird es ihn Kopf und Kragen kosten, weil seine Auftraggeber genau das von ihm erwarten. Und das betrifft jeden Tätigkeitsbereich – egal in welcher Branche.

Wie wichtig Big Data und KI für die Landwirtschaft heute bereits sind, zeigt dieser Artikel sehr anschaulich.

 

Der Zukunft der Arbeit gerecht werden

Die Veränderungsbereitschaft, um der Zukunft der Arbeit gerecht werden zu können, beginnt also immer bei uns selbst. Wo erlebst Du Dich in diesem Zusammenhang? Wie veränderungsbereit bist Du, um Deine Werte als Taktgeber sinnvoll einsetzen zu können?

Beispielsweise ist auch der Immobiliensektor einer der Bereiche, der sich radikal wandelt. Wir werden Häuser aus dem 3-D-Drucker bauen und damit schneller, nachhaltiger und effizienter mit unseren Ressourcen umgehen. Doch welche Auswirkung hat das nun auf Dein Business bzw. Deine Zielgruppe? Und welche, wenn Du Dich in diesem Bereich neu orientieren bzw. bewerben willst?

Mehr zum Thema sich wandelnder Berufsbilder durch die zunehmende Verbreitung künstlicher Intelligenz findest Du in diesem Podcast.

 

Lösungen zur Zukunft der Arbeit

In den Bereichen, in denen es keine besonders individuellen und kreativen Lösungen braucht, wird uns die Digitalisierung, Automatisierung und Robotik den Großteil der Arbeit abnehmen.

Für Dich und mich heißt es deshalb die Frage zu beantworten, wo unterscheiden sich meine Angebote bzw. Skills von denen von der Stange? Dies wird eine Grundsatzfrage sein, nach der jeder von uns die Zukunft der Arbeit in seine eigene Bedeutung oder Bedeutungslosigkeit führen kann.

Deshalb empfehle ich allen, die die Zukunft der Arbeit gut durchleben wollen, dass sie einzigartige Lösungen finden müssen, die sie nicht durch die Technik ersetzbar machen.

Das allseits bekannte Schema F wird nicht mehr von Menschenhand, sondern von Maschinen erledigt werden. Wo aber unterscheidest Du Dich in Deiner Arbeit stattdessen von dem klassischen Schema F?

Der klassische Buchhalter ist einer dieser Berufe, die sich damit ad absurdum führen. Ein Algorithmus wird ihn bestens ersetzen, ob wir uns das aktuell schon vorstellen können oder nicht.

Überleben werden jene Firmen, die ihre Standard-Prozesse konsequent automatisiert haben und sich gut ausgebildetes Fachpersonal herangezogen haben, die die speziellen Fälle mit höchster Kreativität, Empathie und Individualität erledigen.

 

Unsichtbare Mitarbeiter in der Zukunft der Arbeit

Meine Branche hingegen wird an sich erhalten bleiben. Doch die Methoden ändern sich völlig. Die früheren Wohlfühlveranstaltungen wird es in dem Ausmaß wie vorher nicht mehr geben. Der berühmt-berüchtigte Methodenkoffer darf neu gepackt werden. Bei diversen Vorarbeiten kann hier die bereits erwähnte KI wunderbar helfen und dem Coach viel Zeit und Nerven sparen.

Wir können von Routinen sprechen, die sich immer mehr standardisieren lassen. Davon wirst Du in Deiner Branche mit Sicherheit auch eine Menge finden. Eine Prognose von Tech-Experten über den Einsatz von KI findest Du hier.

Wenn wir es lernen, die digitalen Methoden einzusetzen, dann holen wir uns plötzlich eine Schar von unsichtbaren Mitarbeitern an Bord, die uns helfen, die eigene Vision in die Welt zu tragen.

Damit entsteht für Dich eine Durchschlagskraft, die vor wenigen Jahren nicht vorstellbar gewesen wäre.

Ganz aktuell hat die Unternehmensberatung Boston Consulting Group in einer Studie herausgefunden, dass die Mehrheit der Unternehmen noch mit KI fremdelt – dann sei Du die Avantgarde, die diesen Zukunftstrend mit offenen Armen empfängt und ihre Vorteile für sich zu nutzen weiß.

 

Fazit

Du siehst, dass Du mit einzigartigen Lösungen und geschicktem Umgang mit neuem Bewusstsein und modernen Technologien gut mit der Zukunft der Arbeit zurechtkommen wirst.

Niemand hat gesagt, dass es einfach sein wird, aber es ist auf jeden Fall ein bunter Strauß an Chancen und Möglichkeiten, den Du für Dich nutzen kannst.

Du brauchst keine Angst vor der Veränderung der Arbeitswelt zu haben. Ganz im Gegenteil liegt es an Dir, wie gut Du auf die Zukunft der Arbeit vorbereitet bist und diese Welle surfen kannst.

Ich hoffe, dass mir mit diesem Blogartikel gelungen ist, was ich im Februar begonnen hatte – nämlich Dich zu stärken und Dir Klarheit, Mut und Zuversicht zu vermitteln, um Dich den neuen Herausforderungen zu stellen.

Falls Du regelmäßig weitere Informationen und Anregungen erhalten möchtest, abonniere auf jeden Fall meinen LinkedIn-Kanal.

Gleiches gilt auch für meinen Newsletter, dem sogenannten changeify-Inspirationletter. Damit Du im Wandel der Arbeit Ideen und Hilfe an die Hand bekommst, wo Deine berufliche Reise hingeht. Ich freue mich sehr, wenn Du Teil der changeify-Community werden willst.

Kontaktiere mich jetzt direkt für ein Mentoring-Gespräch, um mit mir in den Austausch zu treten und konkret für Deine aktuelle Umbruchsituation Begleitung zu bekommen.

Wenn Du magst, unterstütze ich Dich dabei, Deinen ganz persönlichen Platz in der Zukunft Deiner Arbeit zu finden. Ich freue mich auf Dich und Deine Geschichte.

Mit inspirierenden Grüßen aus München

Deine Franziska Ambacher

Werde, was in Dir steckt.

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