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Franziska Ambacher

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Meine Schwerpunkte:

Mehr Sichtbarkeit im Beruf, Reichweite, Social Media, Onlinemarketing

23.10.2021

Mehr Sichtbarkeit im Beruf: kluges Selbstmarketing macht Karriere

 

Haben Sie das Thema Selbstmarketing schon für sich entdeckt? Sind Sie entsprechend aktiv auf Social-Media-Kanälen und im direkten Miteinander? Oder ist das für Sie ein Reizthema, bei dem sich schon Ihre Nackenhaare aufstellen, wenn Sie nur daran denken, weil Ihnen jede Form der Selbstdarstellung zuwider ist? In meinem heutigen Blogartikel erzähle ich Ihnen, warum Sie im beruflichen Kontext um das Thema Selbstmarketing nicht mehr herumkommen, wie limitierende Glaubenssätze der Umsetzung schaden und warum gelungene Selbstdarstellung rein gar nichts mit Schaumschlägerei, sondern vielmehr mit strategischen Überlegungen zu tun hat …

 

Da ist es wieder. Dieses Geräusch, dass mich regelmäßig aus meinen Denkvorgängen am Schreibtisch herausreißt und meine Neugierde jedes Mal ganz schön auf die Probe stellt. Ich spreche von diesem Klingeln auf LinkedIn, das mir mitteilt, wenn wieder eine neue persönliche Nachricht in meinem Postfach eingetroffen ist. Und das mir damit auch mitteilt, dass ich wieder vergessen habe, mein Handy auf Flugmodus umzustellen.

Diesmal reißt mich LinkedIn also aus meiner Arbeit heraus, weil die Antwort einer Fachkraft aus dem Backoffice-Bereich eingetroffen ist. Sie reagierte auf meine Kontaktanfrage nicht nur positiv, sondern schrieb auch gleich noch ganz persönliche Zeilen an mich.

Sie erzählte, dass sie schon länger meine Blogbeiträge lese, diese sehr mag und sich in vielen wiedererkennt. Sie nicke oft zustimmend beim Lesen und sie wisse, wenn sie einmal Hilfe im beruflichen Umbruch bräuchte, dann führe sie natürlich der direkte Weg zu mir.

 

Der Lohn der Sichtbarkeit

Das sind die Momente, in denen all die Arbeit, die vielen schlaflosen Nächte und die Sorge, ob der tägliche Einsatz, den ich bringe, ausreichend ist, belohnt werden. Nicht für irgendjemanden will ich mit meinen Aktivitäten – zum Beispiel auf Social Media – sichtbar werden, sondern für meine absoluten Wunschkunden.

Beim Selbstmarketing geht es mir zunächst nur darum, Vertrauen zu mir als Person und meiner Expertise aufzubauen. Ich strebe danach, Mehrwert für Interessenten zu liefern und diesen mit Hilfe der eigenen Inhalte, dem sogenannten Content, zu präsentieren.

 

Mit Hope-Marketing bleiben Sie unsichtbar

Womöglich verfolgen Sie ganz andere Ziele, was genauso in Ordnung ist. Sie müssen sich nur darüber bewusstwerden, welche Zielsetzung Sie beim (Selbst-)Marketing verfolgen wollen:

  1. Entweder ökonomische Ziele (z. B. Umsatz, Marktanteile, Rentabilität) oder
  2. Psychologische Ziele (z. B. Vertrauensaufbau, Bekanntheitsgrad, Kompetenzniveau).

Sie bemerken längst, das reine Hope-Marketing, d.h. nur die Hoffnung, dass Leute, denen Ihr Profil zufällig „gefällt“, zu Kunden, Mitarbeitern und Kontakten werden, ist keine sinnvolle Strategie, denn Sie bleiben weiter unsichtbar und gelangen deshalb nie an das Ziel, das Sie mit Ihrer Sichtbarkeit erreichen wollen:

  • den neuen Job oder neue Mitarbeitende,
  • den Kontakt zum Geschäftsführer oder zu Influencern Ihrer Branche,
  • das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung anbieten,
  • die Zielgruppe noch besser kennenlernen,
  • die langersehnte Beförderung und Tipps für die neue Chefrolle,
  • die Inspiration und Information der aufgebauten Community,
  • den eigenen Expertenstatus einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen,
  • den Deckungsbeitrag Ihrer Fixkosten einfahren,
  • passende Kooperationspartner oder Dienstleister finden
  • und noch vieles mehr.

Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat

Den wahren Erfolg messe ich nicht an Zahlen, Daten oder Fakten, denn der weitgefasste Begriff „Social Media“ bedeutet eben nicht nur „posten“.

Die Währung, in die ich investiere, heißt Vertrauen. Deshalb interessieren mich Reichweiten, Followerzahlen, Klicks und Kommentare nicht übermäßig. Ein solcher Austausch wie aus dem Beispiel der Fachkraft auf LinkedIn ist das, was für mich wirklich zählt.

Der Lohn der Anstrengung um mehr Sichtbarkeit ist für Social-Media-User ein geglückter Vertrauensaufbau und der Start einer stabilen Beziehung bis hin zum verlässlichen Communityauf- bzw. -ausbau. Sie kennen doch sicherlich den Spruch: „Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat“.

Die genannte Fachkraft meldete sich übrigens schon wenige Wochen später, um in einem Kennenlerngespräch mit mir zu klären, wie ich ihr bei ihrem beruflichen Ziel, zur Teamleiterin aufzusteigen, behilflich sein kann.

 

Eine klare Positionierung ist nicht nur für Unternehmer wichtig

Um eine genaue Positionierung im Beruf, egal ob angestellt oder selbständig tätig, kommt man in heutiger Zeit einfach nicht mehr herum. Sie ist der Garant dafür, dass Interessenten zu Kunden werden bzw. sich im Bewerbungs- und Beförderungsprozess echte Chancen auftun sowie hilfreiche Kontakte in der Businesswelt gewonnen werden. Deshalb brauchen Sie einen klar umrissenen Aktionsrahmen, der erst einmal Ihnen selbst klar macht, wo Ihre Kernkompetenz überhaupt liegt.

Versuchen Sie sich besser nicht auf zu vielen Gebieten, denn dadurch verwässern Sie Ihre Positionierung und können nicht für ein ganz bestimmtes Thema auf dem Radar anderer wahrgenommen werden.

Werden Sie in Ihrem Fachgebiet so gut, dass man Sie einfach nicht mehr ignorieren kann.

Das gelingt Ihnen – neben dem Investment in Ihre Weiterbildung – indem Ihre Positionierung Ihre Einzigartigkeit herausstellt und Sie deshalb relevant für andere Menschen in Ihrem Netzwerk sind. Ihre Einzigartigkeit ist der Fingerabdruck, den Sie bei allem, was Sie tun (oder nicht tun) hinterlassen. Mit Ihren persönlichen wie unternehmerischen Werten hinterlassen Sie Spuren, auf denen andere Ihnen möglichst folgen werden.

 

Seit Jahrzehnten gelten diese Erfolgsfaktoren unverändert

Wer erfolgreich sein will, kommt um zwei Seiten einer Medaille nicht herum:

  1. mit der eigenen Arbeit starke Leistung erbringen und
  2. die Ergebnisse sichtbar machen.

Das, was in der Corporate-Welt seit Jahrzehnten unverändert gilt, nämlich sich bei den Hauptentscheidern immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, da zu sein, wenn man gebraucht wird und mit den eigenen Themen auf die Unternehmensagenda zu kommen, ist auch auf Social Media, einem Kongress oder im direkten Austausch von Bedeutung.

Im folgenden Handelsblatt-Artikel erhalten Sie schon einmal einen ersten Eindruck davon, wie die Vermarktung der eigenen Person gelingt, ohne sich bis auf die Knochen zu blamieren.

Wenn ich mit meinen Klienten in der beruflichen Neuorientierung über ihre Positionierung spreche und darüber, wie man diese am besten nach außen darstellt, dann erlebe ich vor allem eines:

 

Selbstmarketing wird mit Selbstverliebtheit verwechselt

Ausnahmslos niemand will als aufgeblasener Wichtigtuer gelten und schon gar nicht als selbstverliebter Schnösel, der nur darauf wartet, sein Konterfei in die nächste Kamera zu halten. Denn genau das sind die gängigen Vorurteile, die Menschen gegen das Thema Selbstmarketing hegen und die sich leider verdammt hartnäckig halten.

Selbstdarstellung klingt in ihren Augen

  • nach unnachgiebiger Ellenbogenmentalität,
  • nach ungesundem Egoismus und Narzissmus sowie
  • nach unverschämten Drückermethoden.

Und soll ich Ihnen etwas verraten: wenn man es so betrachtet, würde ich bei solchen Spielchen allerdings auch nicht mitmachen wollen.

 

Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von Ihnen

Selbstdarstellung hat allerdings nichts mit Selbstverliebtheit zu tun, sondern mit dem öffentlich machen der eigenen Person und damit der eigenen Expertise.

Das haben vor allem Fach- und Führungskräfte aus dem mittleren und oberen Management noch immer nicht begriffen. Sie sind echte Social-Media-Muffel, da sie u.a. den Unterschied zwischen privat und persönlich nicht erkannt haben und nach wie vor meinen, sich selbst grundsätzlich aus allem heraushalten zu können.

Die Zeiten, in denen nur ganz bestimmte Spitzenpolitiker oder Helden der Medienlandschaft für alle gesprochen haben, sind vorbei. Heute sind Sie selbst der Sender.

 

„Für den disruptiven Wandel ganzer Wirtschaftszweige haben wir die falschen Topmanager.“

(Thomas Sattelberger, geb. 1949, deutscher Topmanager, Betriebswirt und Politiker)

 

Durch die digitale Welt haben wir tatsächlich alle die Möglichkeit, Botschaften auszusenden, die uns wichtig sind, im Bemühen, die Welt täglich ein bisschen besser zu machen. Also nehmen Sie sich die Bühne, die Ihnen längst zusteht – weil zwar schon alles gesagt wurde, aber noch nicht von Ihnen.

 

Digital-Kasper braucht kein Mensch

Wenn Menschen in sozialen Medien Einblicke in ihre Arbeit und ihre Persönlichkeit (nicht in ihr Privatleben) geben, dann bekommt ihr Unternehmen oder das entsprechende Herzensthema damit ein authentisches und lebendiges Gesicht.

Niemand wird automatisch zum Digital-Kasper, nur weil er seine Zeit ganz bewusst, weil strategisch sinnvoll, aktiv auf Social Media verbringt.

Digital-Kasper sind nur jene, die unbewusst, ohne Strategie und damit ohne Sinn und Zweck, aus Themenbereichen posten, die zu ihrer Person wie Expertise gar nicht anschlussfähig sind. Frei nach dem fatalen Motto: „Viel hilft viel“.

 

Ihre beste Version ist Ihre Einzigartigkeit

Selbstmarketing hat auch nichts mit Schaumschlägerei zu tun, denn es geht darum, dass Interessenten und Follower im Falle eines Falles genau wissen, welches Problem Sie für sie lösen.

Sie kennen es doch bestimmt auch – in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis wird ein Facharzt empfohlen, weil er als Mensch und als Fachmann einfach der Beste für ein bestimmtes gesundheitliches Problem ist. Und wie dankbar sind wir, wenn uns genau dieser heiße Tipp hilft, ein leidiges Übel endlich loszuwerden. Sie empfinden in diesem Fall doch auch nicht, dass sich der empfohlene Arzt für Sie wie abgestandenes Sauerbier anfühlt.

 

Wofür stehen Sie?

Wäre es nicht auch für Sie äußerst förderlich, wenn Sie immer genau dann auf dem Radar erscheinen, wenn es um Ihr Thema, Ihre Expertise und Ihre Botschaft geht? Das setzt allerdings voraus, dass andere genau wissen, wofür Sie stehen.

Es gibt da draußen schon viel zu viele gleichförmige Produkte und Dienstleistungen, die sich nur minimal oder meist sogar überhaupt nicht voneinander unterscheiden. Doch Sie punkten mit Ihrer einzigartigen Persönlichkeit, und deshalb ist das Selbstmarketing eine so profunde Möglichkeit, einen Beruf, eine Tätigkeit, ein Produkt oder eine Dienstleistung, die es häufig gibt, zu etwas ganz Besonderem, sogar Einzigartigem zu machen.

 

„Wir haben zu viele ähnliche Firmen, die ähnliche Mitarbeiter beschäftigen mit einer ähnlichen Ausbildung, die ähnliche Arbeit durchführen. Sie haben ähnliche Ideen und produzieren ähnliche Dinge zu ähnlichen Preisen in ähnlicher Qualität. Wenn Sie dazugehören, werden Sie es künftig schwer haben.“

(Karl Pilsl, geb. 1948, österr. Unternehmer und Motivationstrainer)

 

Unabhängig von Ihrer Berufsbezeichnung, Ihren Produkten oder Dienstleistungen sollten Sie sich auf Ihr Warum und den Sinn hinter Ihrer Tätigkeit fokussieren, um Ihren ganz individuellen Fingerabdruck zu hinterlassen. Dieser macht Eindruck bei Bewerbungen, in der Karriereplanung sowie Beförderungen und sichert Ihnen weitere Kontakte, Aufträge, Umsätze sowie Empfehlungen.

Lesen Sie dazu auch meinen früheren Blogartikel „Berufliche Neuorientierung: Wenn es plötzlich leicht geht“, in dem ich Ihnen davon erzähle, wie Sie Ihren Bewerbungsprozess einfacher und effektiver gestalten, weil Sie genau wissen, wer Sie sind und wofür Sie stehen.

 

Stärken und Werte sind das unterschätzte Kapital

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass gelungenes Selbstmarketing rein gar nichts mit Schaumschlägerei zu tun hat – denn es geht darum, was über Sie gesagt wird, wenn Sie nicht im Raum sind.

Dies zeigt sich auch an dem oben genannten Beispiel der Fachkraft. Sie sprach davon, dass sie beim Lesen meiner Postings und Blogbeiträge zustimmend nicke, sich in allem wiedererkenne und im beruflichen Umbruch wisse, wo sie hingehen müsse.

 

„Das Charakteristische eines Menschen, was es auch sein mag, ist nicht etwas an ihm, sondern eher ein Charakteristikum dessen, was zwischen ihm und etwas (oder jemand) anderem vorgeht.“

(Gregory Bateson, 1904-1980, US-amerikanischer Anthropologe, Biologe und Sozialwissenschaftler)

 

Wer in seinem Beruf für die nötige Sichtbarkeit sorgt, stärkt einerseits das Gefühl zwischen Sender und Empfänger und das eigene Selbstbewusstsein. Andererseits eröffnen sich aber auch vielversprechende Möglichkeiten für Interviews, Presseberichte sowie Job-, Beförderungs- und Auftragsangebote.

Ihre Botschaft verkündet, was Sie beruflich besonders gut können, genauso wie das, was Sie mit Ihrer Haltung zum Ausdruck bringen: Ihre Stärken und Werte.

Genau daran werden Interessenten andocken, denn eine Personenmarke, die diese Aspekte betont, ist für Menschen viel nahbarer und damit anziehender als jede unpersönliche Unternehmensmarke. Schließlich werden Geschäfte im digitalen Zeitalter nach wie vor zwischen Menschen getätigt.

 

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zu gelungenem Selbstmarketing

Einer meiner Klienten aus dem Führungskontext, den ich in einer Bewerbungsphase gecoacht habe, hatte sich beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit mir das erste Mal mit seiner Sichtbarkeit auf Social Media auseinandergesetzt.

 

„Was Du auch tust, Du darfst nicht mit 65 aufwachen und denken, etwas verpasst zu haben.“

(George Clooney, geb. 1961, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur)

 

Bisher hatte er für seine Social-Media-Aktivitäten einen klar umrissenen Redaktionsplan seines Arbeitgebers erhalten, nach dem er sich – gemeinsam mit zig anderen Kollegen – im wöchentlichen Turnus daran machte, die von der Marketingabteilung vorbereiteten Inhalte zu veröffentlichen, die ihn selbst allerdings schon lange nicht mehr hinter dem Ofen hervorlockten, da sie für ihn wenig authentisch waren und er sich nicht mit ihnen verbinden konnte.

Ganz im Gegenteil, je mehr er seine innere Kündigung vollzogen hatte und auf Distanz zum Unternehmen gegangen war, desto schwerer war ihm dieser Aufgabenbereich gefallen. Es kann weder für den Arbeitgeber noch für den Arbeitnehmer sinnvoll sein, Dinge in die Welt zu rufen, die sich mit der eigenen Persönlichkeit nicht verbinden lassen. Da kann sogar der Schaden größer sein als der Nutzen.

Mein Klient spürte am eigenen Leib, was es bedeutet, auf dem privaten Social-Media-Profil Informationen und Nachrichten des Unternehmens zu posten, hinter denen er nicht mehr stehen konnte. Nur werteorientierte Kommunikation hinterlässt einen sozialen Nachhall.

Um ihm für seine berufliche Zukunft eine neue und frische Perspektive zu vermitteln, bat ich ihn vor unserer Coachingsitzung, über Folgendes nachzudenken:

  • „Welche Themenbereiche begeistern Sie am meisten?“
  • „Wenn Sie einen Impulsvortrag auf einem Kongress halten müssten, über welches Thema könnten Sie ohne Punkt und Komma erzählen?“

Ohne Positionierung kein Effekt

Das waren nur zwei von vielen Fragen, die wir dann im folgenden Coachinggespräch behandelt haben. Schnell war klar, in welchem Bereich sich der Klient persönlich positionieren möchte und welche Auswirkungen dies auch auf seine anstehende Bewerbungsphase haben würde.

Zum einen musste sein Profil verändert werden, zum anderen die Inhalte, die in Form von Content und diversen Kommentaren bei anderen Profilen über seinen Feed ins Netzwerk gegeben werden.

Kurz nachdem dieser Change vollgezogen war, meldete sich ein interessierter Geschäftsführer bei ihm, der in seinem Unternehmen genau für die Themenbereiche, für die mein Klient stand, weitere Mitarbeitende suchte. Durch bestimmte Hashtags, die mein Klient verwendete, wurde der Geschäftsführer auf ihn aufmerksam.

Inzwischen leitet mein Klient diese Abteilung und erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführungskreis zukünftige Strategien. Da soll noch einmal jemand sagen, er wäre an seine neue Position nur durch Schaumschlägerei gekommen. Ganz und gar nicht: durch klare Positionierung und die konsequente Ausrichtung auf das eigene Thema.

Falsch verstandene Bescheidenheit führt zu Unsichtbarkeit

Wer in seinem Job gute Leistungen erbringt, womöglich schon über Jahre, dies aber immer im Stillen tut, riskiert, dass es niemand mitbekommt und so keinerlei Sichtbarkeit entstehen kann.

Wer nicht selbst für Sichtbarkeit sorgt, muss damit leben, dass es immer die anderen sind, die ein unverdientes Lob einstreichen, die die Gehaltserhöhung erhalten, die mit ihrer Leistung wertgeschätzt werden und die nächste Karrierestufe angeboten bekommen.

Damit sich für Sie etwas ändert, müssen Sie sich ändern.

 

„Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, für die der Mensch bewundert wird, falls die Leute je von ihm hören sollten.“

(Edgar Watson Howe, 1853-1937, US-amerikanischer Schriftsteller und Herausgeber)

 

Zeigen Sie sich im Scheinwerferlicht, ohne zu prahlen, aber mit der zu Recht stolzgeschwellten Brust, frei nach dem Credo: „Tue Gutes und rede darüber“.

 

Glaubenssätze bremsen Ihr Mindset aus

Sie biedern sich nicht gleich wie Sauerbier an oder müssen sich als Großmaul fühlen, nur weil Sie einen hart erarbeiteten Erfolg kundtun. Ihr Mindset wird es Ihnen danken, wenn Sie die Dinge, für die Sie mitverantwortlich sind, auch benennen. Denn es ist nichts weiter als die Wahrheit.

Und sollten Sie diese Wahrheit gar nicht mehr oder nur mit Unbehagen wahrnehmen können, dann überprüfen Sie Ihre Glaubenssätze, denn diese hinderlichen Limitierungen werden jeden Selbstmarketingversuch bereits im Keim ersticken.

 

„Nicht mal Dein größter Feind kann Dir so viel Schaden zufügen wie Deine eigenen Gedanken.“

(Buddha)

 

Kommt Ihnen diese kleine Auswahl an negativen Glaubenssätzen bekannt vor?

  • Gib’ nicht so an!
  • Das kann doch jeder!
  • Nimm Dich nicht so wichtig!
  • Übertreibe es nicht!
  • Du bist nicht genug!
  • Was sollen denn die anderen sagen!
  • Das interessiert sowieso keinen!
  • Dränge Dich nicht in den Vordergrund!
  • Bescheidenheit ist eine Zier!
  • Du hältst Dich wohl für was ganz Besonderes!
  • Sei perfekt!

Sicherlich denken Sie auch sofort wieder zurück an Ihr Elternhaus. Dort werden Glaubenssätze zementiert, weil sie uns bereits frühkindlich eingeprägt werden.

 

Glaubenssätze sind das Gegenteil von Wahrheit

Im Alltag sind wir häufig der Meinung, diese längst überwunden zu haben, doch aus meiner Erfahrung als Biografieberaterin, Job- und Businesscoach weiß ich, dass Ihnen die Glaubenssätze genau in den Momenten einen Strich durch die Rechnung machen, in denen der nächste Entwicklungsschritt anstünde. Was wäre, wenn Ihre Sichtbarkeit im Beruf Ihr nächster Entwicklungsschritt ist?

Wissen Sie, welche Sätze Ihre Gedanken und Ihr Verhalten nachhaltig beeinflussen? Die sollten Sie aufspüren, denn sie haben erstaunlich viel Macht.

Wenn Sie beispielsweise denken, Sie seien nicht genug, dann handeln Sie auch dementsprechend. Auf diese Weise geben Sie dem in Ihnen angelegten Glaubenssatz noch mehr Futter und festigen eine Überzeugung, sodass Sie sich selbst als Schaumschläger empfinden müssen. Dabei sagen Sie nur, was wahr ist. Diesen Effekt nennt man in der Psychologie das Hochstapler-Syndrom. Lesen Sie hier, was genau das ist und überlegen Sie, ob Sie selbst womöglich auch davon betroffen sind.

Die gute Nachricht: jeder negative Glaubenssatz kann bearbeitet und verändert werden. Allerdings wird oft vergessen, dass dies eine gewisse Zeit braucht, denn Glaubenssätze werden ja auch nicht in wenigen Sekunden in uns angelegt und lösen sich deshalb auch genauso wenig in Sekundenschnelle wieder auf.

Frau Salz und Frau Wolff haben zum Thema Glaubenssätze sofort Gesprächsbedarf erkannt. Die beiden kennen Sie noch nocht? Dann wird es aber Zeit. Hier geht es zu ihrem hörenswerten und äußerst humorvollen Podcast. Wenn Sie mich schon ein bisschen kennen, wissen Sie, dass ich das Leben und all seine weniger schönen Begleiterscheinungen gerne mit etwas Humor nehme, denn das Leben an sich ist schon schwer genug.

Glaubenssätze sind das Gegenteil von Wahrheiten, denn sie sind persönliche Erfahrungen, die sich durch Wiederholungen zur vermeintlich unabdinglichen Regel entwickeln.

 

Sabotieren Sie noch Ihrer Karriere oder leben Sie schon?

Der erste Schritt zur Auflösung von Glaubenssätzen besteht darin, sie zu erkennen und dann zu hinterfragen.

Beginnen Sie deshalb noch heute damit, sich mit Ihrer gefühlten Handbremse auseinander zu setzen und hören Sie sofort auf, Ihre Persönlichkeit davon schwächen zu lassen. Glaubensätze sabotieren alle guten Ziele und Aktivitäten – so kommt Ihre Karriere niemals in Schwung!

Einmal von negativen Glaubenssätzen befreit, beginnt das schöne Leben erst.

Endlich nehmen Sie keine Rücksicht mehr auf falsch verstandene Konventionen der Vergangenheit. Endlich wird Zukunft gestaltet, weil Sie gelernt haben, Ihre Ketten zu sprengen.

Wenn Sie effektiv, weil professionell begleitet, gegen Ihre Limitierungen vorgehen wollen, buchen Sie einfach ein kostenfreies Kennenlerngespräch mit mir. Gemeinsam lösen wir Ihre Glaubenssätze auf, denn mit meiner vielfach erprobten 3-Schitt-Methode gelingt das. Buchen Sie sich einfach hier in meinen Terminkalender ein.

Zusätzlich empfehle ich Ihnen, Ihren Heilungs- und Bewusstseinsprozess schon jetzt mit dieser Einschlafmeditation zur Auflösung von Glaubenssätzen und der Heilung des inneren Kindes in Gang zu setzen.

Die Heilung des inneren Kindes bedeutet nichts anderes als die Heilung des Erwachsenen, der frühere Bedürfnisse aus der Kindheit bis heute nicht gestillt hat. Jetzt übernehmen Sie die volle Verantwortung für Ihr Dasein und haben die Zügel zu einer anderen, viel besseren Zukunft in der Hand.

 

Mehr Sichtbarkeit kommt genau wie Erfolg nicht über Nacht

Sie erzielen langfristig mehr Sichtbarkeit und zeigen, was Sie können, wenn Sie z. B. die nachfolgenden Anregungen umsetzen:

  • Arbeiten Sie zukünftig in einem abteilungsübergreifenden Projekt mit, denn es sorgt für Ihre Sichtbarkeit im Unternehmen.
  • Teilen Sie beim nächsten Meeting Ihre Meinung und Expertise mit, damit Sie innerhalb Ihrer Reihen nicht nur wahrgenommen, sondern auch sichtbar werden.
  • Nutzen Sie jede Gelegenheit, um bei einem Branchentreffen, Vortrag und über Social Media Ihre Botschaft unter die Menschen zu bringen, das führt zu mehr Sichtbarkeit und Ihr Name prägt sich ein.
  • Nehmen Sie an diversen Konferenzen, Netzwerkevents und Meet-Ups online wie offline teil, denn nur so knüpfen Sie wichtige Kontakte und erhalten zugleich Sichtbarkeit in Ihrer Community und Branche.

LinkedIn – das Businessnetzwerk für Ihren Karriereboost

Laut LinkedIn-Statistiken melden sich übrigens jede Sekunde 3 neue Mitglieder an und im gleichen Zeitraum werden 81 Bewerbungen über die Plattform eingereicht. Jede Minute werden 4 neue Stellen über LinkedIn besetzt und für Jobsuchende gibt es derzeit eine Auswahl an über 14 Millionen offenen Stellen. Monatlich tummeln sich auf LinkedIn 1,14 Milliarden Besucher – damit ist die Business-Plattform LinkedIn auf Platz 27 der best-gerankten Webseiten weltweit.

Nutzen Sie daher die Vormachtstellung dieser Social-Media-Businessplattform für Ihre Sichtbarkeit.

Wenn Sie zu den Menschen gehören, für die Social Media völliges Neuland ist, dann nehme ich Sie gerne mit diesem Blogartikel an die Hand.

Ein LinkedIn-Profil anzulegen ist deshalb heute für viele Berufstätige, Selbständige und Unternehmen Pflicht. LinkedIn-Mitglieder vernetzen sich auf der Plattform mittlerweile ebenso selbstverständlich miteinander, wie bei einem persönlichen Treffen Visitenkarten ausgetauscht werden.

Ihre neue Praxis der Sichtbarkeitsübungen wird sich über einen längeren Zeitraum auf Ihrer Agenda wiederfinden, denn über Nacht bekommt niemand Sichtbarkeit geschenkt. Nur harte Arbeit und das Einstehen für die eigenen Themen bringen Sie mittel- und langfristig in Ihrer Karriere weiter. Aber das dürfte nichts Neues für Sie sein. Sie wissen längst: nur die Themen, die Sie stark machen, werden sich stark entwickeln.

 

10 Schritte für mehr Sichtbarkeit auf LinkedIn

Hilfreiche Tipps erhalten Sie in diesem Blogbeitrag mit dem Titel „10 Schritte für mehr Sichtbarkeit auf LinkedIn – die tägliche Routine macht‘s“ meiner geschätzten Mastermind-Kollegin Friederike Gonzalez Schmitz – ihres Zeichens LinkedIn-Profilberaterin.

Wäre ich selbst nicht täglich auf diversen Social-Media-Kanälen aktiv, erhielte ich keine Einladungen zu Podcast-Gesprächen, Blogparaden oder Live-Interviews und Sie hätten mich womöglich ohne dieses Engagement für meine Sichtbarkeit niemals in den Weiten des Universums entdeckt.

 

Ab jetzt mehr Sichtbarkeit

So ergeht es Menschen und Unternehmen auch mit Ihrer Expertise, wenn Sie zu zögerlich bei dem Aus- und Aufbau Ihrer Sichtbarkeit vorgehen.

Die guten Jobs und lukrativen Aufträge werden schließlich nur an Persönlichkeiten vergeben, die nicht nur fleißig und kompetent, sondern vor allem sichtbar sind und für ein ganz bestimmtes Thema stehen.

Wenn Sie noch beim Aufbau Ihrer Sichtbarkeit über vielfältige PR-Maßnahmen sind, dann empfehle ich Ihnen, folgende Fragen im Vorfeld zu klären:

  1. Für welche Werte will ich stehen?
  2. Was möchte ich ausstrahlen?
  3. Mit welcher Thematik soll ich im Gedächtnis bleiben?
  4. Welche Botschaft trage ich in die Welt?
  5. Worin liegen meine Stärken?
  6. Wie sieht meine Vision genau aus?

Die Antworten darauf kennen momentan nur Sie. Teilen Sie diese auf Social Media mit der Welt, sodass Ihnen die wohlverdiente Aufmerksamkeit sicher ist. Sie wissen nie, was daraus alles entstehen kann. Probieren Sie es einfach aus! Sie haben nichts zu verlieren – nur zu gewinnen.

Mehr Informationen zum Thema Personal Branding und dazu, wie das Ihre Karriere beflügelt, finden Sie in meinem Blogartikel mit dem Titel „3 Gründe, warum Sie Ihr persönliches Personal-Branding-Konto stetig auffüllen sollten und damit Ihre Karriere beflügeln“.

 

Fazit

Das Thema Selbstmarketing findet sowohl bei Gründern und Unternehmern als auch bei Fach- und Führungskräften oft noch viel zu wenig Beachtung. Dabei sollte sich in der heutigen Arbeitswelt wirklich jeder damit beschäftigen, um der Welt das beste Abbild seiner selbst zu präsentieren, denn die vielen Vorteile liegen, wie oben genannt, auf der Hand.

Ohne gelungenes Selbstmarketing und die wirkungsvolle Darstellung Ihrer Expertise und Persönlichkeit wird der Erfolg auf sich warten lassen. Sie sind ein Unikat, und das sollten Sie auch in den Scheinwerfer stellen, sonst bemerkt es niemand.

Ihre Selbstvermarktung auf dem Arbeitsmarkt benötigt Geduld, Durchhaltevermögen und Strategie. Ein Zitat, das mir dabei immer wieder in den Sinn kommt, drückt aus, was Ihnen zu größtmöglicher Sichtbarkeit verhilft:

 

„Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind Winzigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt.“

(Oliver Wendell Holmes, 1841-1935, US-amerik. Rechtswissenschaftlicher und Richter am Obersten Gerichtshof)

 

Wenn Sie aktiv werden möchten, dann funktioniert das wie in der Natur: nur von innen nach außen wachsen die saftigen grünen Blätter. Wenn Sie nun noch nicht wissen, wo und wie Sie am besten anfangen sollen, dann zögern Sie nicht und sprechen mich einfach an. Gemeinsam befreien wir Sie aus Ihrem Kokon, damit der Schmetterling sichtbar wird und davonfliegen kann.

Ich bin nur einen Klick weit von Ihnen entfernt und freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen das Projekt Selbstmarketing in Angriff zu nehmen. Sie ahnen gar nicht, wie viele wertvolle Geschichten in Ihrer Biografie schlummern und zu Ihrem beruflichen Erfolg genutzt werden können.

Mit inspirierenden Grüßen aus München

Ihre Franziska Ambacher

🎭 Werde, was in Dir steckt.

 

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