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Franziska Ambacher

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Meine Schwerpunkte:

09.06.2021 |

 

Eine Lebensvision entwickeln: viele reden darüber, nur wenige besitzen sie

Das Leben ist keine Probe. Es ist bereits das Original. Und es erwartet von uns, dass wir uns in unserem ganzen Potenzial zeigen. Unser Leben ist genau so weit, so lang, so breit und so tief, wie wir es selbst zulassen. Deshalb ist die Entwicklung einer Lebensvision in meinen Augen nicht nur das Wichtigste, was wir für uns, unsere persönliche Zufriedenheit, tun können, sondern gleichzeitig auch eine der schwierigsten Aufgaben im Leben.

Was im beruflichen Kontext längst selbstverständlich ist, vernachlässigen wir allerdings für uns persönlich gerne – nämlich eine Lebensvision zu entwickeln, die uns leitet, stark motiviert und die uns als Orientierung dienlich ist.

In meinem heutigen Blogartikel zeige ich Ihnen 5 verschiedene Methoden, wie Ihnen Ihre Lebensvision gelingt. Seien Sie gespannt, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, Ihren inneren Kompass neu auszurichten, damit Sie dem Leben wieder mehr Leben und neuen Schwung geben. Verlieren Sie keine Zeit, denn Sie befinden sich nicht in der Generalprobe – Sie sind bereits mitten im Original.

 

Der Drucker druckt nicht. Also mache ich mich auf die Suche nach dem Kabel. In meiner letzten Drucker-Krise hatte mein IT-Support gesagt, dass das Kabel oft daran schuld sei, dass der Drucker nicht druckt. Also krieche ich nun etwas mürrisch unter den Schreibtisch, um das Kabel zu sichten – und da kommt es mir plötzlich entgegen:

Mein Visionboard für das Jahr 2021

Ich hatte es gleich, nachdem ich es zum Jahreswechsel geklebt hatte (ja, noch ganz altmodisch mit Zeitungsausschnitten und Uhu) hinter den Rollcontainer neben dem Schreibtisch gesteckt. Zuvor hatte ich es noch abfotografiert, damit mich mein Visionboard auf meinem Handy und dem Laptop als Startbildschirm das ganze Jahr hindurch begleitet und erinnert. Der große Original-Karton strahlt mich nun an und plötzlich ist es ganz egal, dass der Drucker nicht mehr druckt.

„Hast Du eine Vision von Deiner Zukunft, erreichst Deine Ziele aber nur langsam, bist Du immer noch schneller als diejenigen, die ohne Sinn und Perspektive umherirren und atemlos durch die Nacht ihren bedeutungslosen Wünschen hinterherjagen.“

(Joachim Nusch, deutscher Mentaltrainer, Coach, Speaker, *1955)

Sollten Sie bisher noch nie ein Visionboard für sich selbst kreiert haben, dann empfehle ich Ihnen diese Fünf-Schritte-Anleitung zum eigenen Visionboard. Das Jahr ist noch nicht so alt, als dass Sie damit für 2021 nicht jetzt noch starten könnten.

Ich sitze also wie angewurzelt am Boden und blicke auf die von mir aufgeklebten Lebensbereiche und die damit zusammenhängenden bunten Bilder. Eine kleine Ewigkeit ist vergangen, als ich da so regungslos unter dem Schreibtisch kauere und in jedes der bunten Bilder gedanklich eintauche.

Erst wenn Sie wissen, was Sie wollen, können Sie die Schritte zum Ziel klar definieren

„Da möchte ich hin, so möchte ich sein, dieses Leben will ich führen, weil ich es mir so vorgestellt habe.“ – Das sind die Gedanken, die mir zunächst durch den Kopf gehen. Dabei wird mir erst in diesem Moment wirklich bewusst, begleitet von einem breiten Grinsen, dass ich einige meiner Visionen für dieses Jahr bereits umgesetzt und Ziele erreicht habe. Dabei ist das Jahr noch keine sechs Monate alt. Ich bin sehr motiviert – nicht nur, das Kabel des Druckers zu finden – sondern vor allem weiterhin meinem inneren Plan zu folgen.

„Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.“

(Gotthold Ephraim Lessing, deutscher Dichter, 1729-1781)

An dieser Stelle verweise ich auf meinen Blogbeitrag zum Thema Lebenszeit, der ebenfalls hilfreiche Tipps zur Jahresplanung enthält und verdeutlicht, wie wichtig zuerst eine innere Ordnung ist, bevor wir sie ins Außen tragen.

Was versteht man unter einer Vision?

„Eine Vision ist eine in prägnanten Worten positiv formulierte bildhafte Vorstellung von einem gewünschten Zustand. Dabei ist es unerheblich, ob dieser Zustand jemals voll und umfänglich erreicht werden kann.“

Eine alte Indianerweisheit besagt:

„Kein Mensch beginnt zu sein, bevor er

seine Vision empfangen hat.“

Visionsentwicklung ist zunächst einmal die Aufgabe einer Einzelperson. Doch genauso gibt es die Visionsentwicklung auch für Unternehmen. Auch sie denken darüber nach, wo sie wie bis wann was erreicht haben möchten.

Ein „Vision Statement“ wendet sich deshalb vor allem an die Mitarbeitenden des Unternehmens, denn es soll diesen als Wegweiser zur Orientierung dienen. Deshalb ist auch im unternehmerischen Kontext eine Vision nicht nur mit den geschäftlichen Zielen, sondern vor allem mit den eigenen Unternehmenswerten verbunden. Hier eine Statistik der bekanntesten Unternehmen, die sich mit ihrer Vision für eine besser Zukunft einsetzen und damit auch wirtschaftlich erfolgreich sind.

Walk and Talk – Werte und Vision schaffen Vertrauen

Wenn ich mit Kund*innen zusammen an deren Unternehmenswerten arbeite und Leitbilder entwickelt werden, dann gibt es einen Punkt, der gerne vergessen wird: Walk and Talk.

Das ist nicht nur eine Coaching-Methode, die darauf beruht, dass im Gehen die Gedanken neu sortiert und beim gemeinsamen Spaziergang mit dem Coach ausgesprochen werden, sondern auch eine Formulierung dafür, dass alle Unternehmensvertreter*innen die Werte, die Vision, von der sie sprechen, ebenso vorleben.

Wie oft erlebe ich es, dass Werte und Vision „von oben herab“ entwickelt und deshalb weder von irgendjemandem ernst genommen werden, noch mit Leben erfüllt sind. Es reicht eben nicht, wenn die Werte und die Vision in bunten Lettern an die Firmenflure geklebt werden, in der Hoffnung, sie würden sich schon „verbreiten“.

Dies gelingt hingegen sehr gut, wenn Mitarbeitende mit ihrem Verhalten, ihren Handlungen und ihren Entscheidungen bei der Leitbildentwicklung einbezogen werden.

Für Führungskräfte und Hauptverantwortliche wird deshalb permanentes Kommunizieren an allen Touchpoints des Unternehmens unabdingbar. Für Mitarbeitende bedeutet es, dass sie jederzeit Fehler machen und in einer Vertrauenskultur ihre Ideen und ihre Potenziale einbringen dürfen sowie im Führungskreis echte Vorbilder erleben.

„Die Vision bedarf der Mission, aber ohne Werte taugen beide nichts.“

(Willi Müller, unbekannt)

Die Privatperson lässt sich bei der eigenen Visionsentwicklung von den persönlichen Werten leiten. Warum es in diesem Prozess der Visionsentwicklung so wichtig ist, die eigenen Werte zu kennen, können Sie in diesem Blogartikel nachlesen.

Warum brauche ich eine Vision?

Die Entwicklung einer Vision gehört sowohl im Privat- als auch im Businessleben zu den schwierigsten Übungen überhaupt.

Es dauert eine Weile, bis wir uns darüber klar werden, was genau wir wie bis wann erreichen wollen – davon ab, dass eine Vision nicht in Stein gemeißelt ist, sondern sie genauso großen Veränderungen unterworfen ist wie unser gesamtes Leben.

„Die besten Lehrer sind die, die dir sagen, wo du hinschauen sollst, nicht, was du dort sehen sollst.“

(Alexandra K. Trenfor, fiktive Figur aus den Anfängen des Internets)

Sie werden schnell merken, dass Sie auf Ihrem Weg von allen Seiten gut gemeinte Ratschläge erhalten, die aber selten gut gemacht sind. Wenn wir noch unsicher sind, keine klare Vorstellung von unserer Zukunft haben, stehen die Kritiker schon auf dem Plan. Mehr dazu schreibe ich in diesem Blogbeitrag.

Es lohnt sich durchaus, öfter mal nach dem Kabel des Druckers zu suchen, um sich die eigene Vision wieder bewusst zu machen, diese unbeirrt auszubauen oder Anpassungen vorzunehmen.

Sind Sie eine Ameise oder ein Adler?

Da aber Veränderungen oft mit Ängsten und Sorgen verbunden sind, denken wir meistens auch eher problemorientiert über die Zukunft nach, anstatt dass wir uns lösungsorientiert an die Sache heranmachen.

Schon in der Kinder- und Jugendzeit wachsen viele von uns eher defizitorientiert auf:

  • “Das kannst Du nicht.“
  • “Davon verstehst Du nichts.“
  • “Halte Dich gefälligst zurück.“

Selbst bin ich in den 1960er Jahren geboren. Da waren solche Sätze in meinem Kinderzimmer an der Tagesordnung.

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“

(Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker, 1-65 n. Chr.)

Was das damals mit dem Selbstbewusstsein von uns Kindern gemacht hat, brauche ich wohl nicht näher ausführen. Uns wurde mitgeteilt, dass wir nicht richtig waren, so wie wir sind. Glücklicherweise gehen heute viele Eltern bewusster und wertschätzender mit dem Selbstwertgefühl ihrer Kinder um. Sie haben selbst ja auch aus den weniger guten Kindheitserinnerungen gelernt.

Wer sich vergleicht, verpasst sein Leben

Wie verhalten wir uns als Folge dessen – bereits als Kinder und Heranwachsende? Wir beginnen, uns mit anderen zu vergleichen. Verlassen unsere Einzigartigkeit und tendieren zur Gleichmacherei. Dabei verlieren wir unser Geschenk an die Welt und unseren Weg, die eigene Vision ins Leben zu bringen.

Bei vielen von uns hält das ein Leben lang an, weil die falschen Abbiegungen einfach nicht kritisch hinterfragt werden und anstatt umzukehren lieber im bequemen Kokon geblieben wird.

„Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens zubringen werde.“

(Woody Allen, US-amerikanischer Filmemacher, Regisseur, Autor, Komiker und Schauspieler, *1935)

Nur nicht auffallen, nur nicht anders sein, das könnte ja sonst zu Problemen oder zumindest harscher Kritik führen. Eine persönliche Lebensvision ist aber nicht mit der einer anderen Person vergleichbar, denn es gibt sie nur einmal auf diesem Erdball. Genauso wie unseren Fingerabdruck. Der ist deshalb so individuell, weil er eigene Spuren hinterlässt. Mit einer Lebensvision verhält es sich genauso.

Mit einer Lebensvision Spuren hinterlassen

Umso wichtiger ist es, dass wir uns heute, wo wir mitten im Leben stehen, einen inneren Kompass hervornehmen, um die großen Ziele, die wir haben, auch erreichen zu können. Denn sie sind mit daran „schuld“, dass wir alte Glaubensätze ablegen, Erfolgserlebnisse erzielen, uns aus dem altbekannten Radius herauswagen, Neues lernen und mehr Selbstbewusstsein erhalten. Nur so hinterlassen wir Spuren und können als Vorbild für andere fungieren.

„Ich habe immer an meine Vision von purem Design geglaubt und nie lockergelassen.“

(Jil Sander, deutsche Modedesignerin und Unternehmerin, *1943)

Doch viel zu oft blicken wir dabei – wie von Kindesbeinen an gelernt – auf die Möglichkeiten aus dem Blickwinkel der Ameise, viel zu selten aus der Adlerperspektive. Schluss mit sollte, hätte, könnte!

Eine Vision ist ein starkes Fundament

Allein deshalb halte ich die Visionsentwicklung für eine der wichtigsten Aufgaben im Leben eines Menschen, der – sowohl beruflich wie privat – sich entwickeln, weiterkommen und dadurch Zufriedenheit und Lebensfreude erlangen möchte.

  • Eine Lebensvision gibt uns langfristig klare Orientierung über die Richtung und das gewünschte Ergebnis aller Bemühungen.
  • Eine Lebensvision ist ermutigend, weil sie positiv formuliert ist.
  • Eine Lebensvision ermöglicht es uns, Träume zu verwirklichen.
  • Eine Lebensvision bringt uns immer wieder in die Eigenverantwortung, unser Leben selbst in die Hand und auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen.
  • Eine Lebensvision stellt unsere praktischen Lebensstrategien immer wieder auf den Prüfstand und justiert diese neu.
  • Eine Lebensvision ist ein Kraftquell, schenkt Selbstvertrauen und stabilisiert die eigene Widerstandsfähigkeit.

„Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert.“

(Paulo Coelho, brasilianischer Autor und Lyriker, *1947)

Das sind wahrlich mehr als genug gute Gründe, die eigene Lebensvision aufzuspüren.

Fragen, die Sie zu Ihrer Vision führen

Folgenden drei Fragen sollten Sie im Selbstentwicklungsprozess unbedingt ehrlich beantworten, damit Ihre Lebensvision und die Vision für Ihr Geschäft Gestalt annehmen:

  • 1. Was möchte ich erschaffen?
  • 2. Wie kann die Welt zu einem anderen Ort werden, weil ich hier gewesen bin?
  • 3. Für wen mache ich ganz persönlich einen Unterschied?

Eine Vision ist auf langfristige Zielsetzungen ausgerichtet, damit sie auch noch in Jahrzehnten eine mächtige Rolle spielt und Sie auf Ihrem Weg ans Ziel begleitet. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, sich auch genügend Zeit für diesen Prozess zu nehmen, denn ein bisschen graben müssen Sie schon.

Die eigene Vision zum Leben erwecken

In dem Moment, in dem die eigene Vision dann vor einem liegt, frisch geboren und unschuldig, scheint es manchmal schwer vorstellbar, wie diese nur um Himmelswillen zum Leben erweckt werden könnte. Doch vertrauen Sie auf sich und das Leben, denn Sie werden Mittel und Wege finden, in Ihre Vision hineinzuwachsen.

„Visionäre sehen, an was sie glauben. Skeptiker glauben erst, wenn sie es sehen!“

(David Tatuljan, deutscher Autor, Redner und Unternehmer, *1982)

Gestalten Sie diese Ihre Vision jeden Tag aufs Neue und staunen Sie, wie viele der Dinge, die Sie im Alltagstrott schon längst wieder vergessen hatten, dennoch in Ihrem Unterbewusstsein aktiv an der Umsetzung arbeiten. Und staunen Sie auch darüber, wie sehr Sie in Kontakt mit einer inneren Mitte kommen, von der Sie vorab gar nicht wussten, dass sie in Ihnen wohnt.

Wann immer Ihnen der Ruf des Lebens begegnet, wann immer Ihnen dieser Ruf des Lebens Angst macht, weil Sie bisher alles wollten, nur niemals das – dann verspreche ich Ihnen, sind Sie so nah an Ihrer Vision wie selten zuvor. Also machen Sie sich auf den Weg und entdecken Sie, was in Ihnen steckt, denn nicht umsonst habe ich meinen changeify-Slogan genauso gewählt:

Werde, was in Dir steckt.

Ich bin der Meinung, dass wir viel mehr Menschen brauchen, die einen echten Unterschied machen und unser aller Leben mit ihrem Geschenk bereichern. Sie sind es wert, genau diesen wertvollen Schatz zu heben. Worauf warten Sie noch?

Nachfolgend liste ich verschiedene Möglichkeiten auf, die eigene Lebensvision und die Vision für Ihr Unternehmen zu entwickeln:

4+1 Möglichkeiten, die eigene Vision zu entwickeln

Es gibt grundsätzlich vier zentrale Wege, wie man seine eigene Vision entwickelt, doch als Bonus gebe ich Ihnen noch meine selbst entwickelte Version oben drauf. Viel Spaß und gutes Gelingen bei der Umsetzung!

  • 1. Die Traumreise (unter Anleitung Ihres Coaches)

Im Zustand leichter Trance geleitet Sie ein Coach durch eine Reise, die Sie in Sieben-Jahres-Schritten vom Tag Ihrer Geburt an über die Gegenwart bis hin in die Zukunft führt.

Dabei erinnern Sie sich ausschließlich an die positiven Erlebnisse. Anschließend werden diese Erlebnisse dokumentiert und aus den Erkenntnissen daraus erarbeiten Sie Ihre Vision, die sich aus den positiven Bildern und Gefühlen zusammensetzt.

  • 2. Wishstorming (ohne Coach, dafür ist hier eine zweite Person erforderlich)

Im Zustand leichter Trance, die Sie durch eine Meditationsmusik wie diese hier erreichen, beantworten Sie über 20 bis 30 Minuten lang wiederholt die folgende Frage, die eine andere Person Ihnen monoton immer wieder stellt: „Du hast einen Wunsch frei, welcher ist das?“ Die zweite Person dokumentiert parallel dazu Ihre Antworten, aus denen anschließend im gemeinsamen Gespräch Ihre Vision entsteht.

  • 3. Ihr idealer Tag (ohne Coach, Sie können allein aktiv werden)

Im Zustand leichter Trance (gerne wieder mit Musik, wie oben) stellen Sie sich einen idealen Tag vor – vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Malen Sie sich alle Details – wie bei einer Visualisierung – vor Ihrem inneren Auge genau aus. Anschließend beschreiben Sie diesen Tag und überlegen dabei, welche Aspekte Ihnen ganz besonders wichtig sind. Auf diese Weise entdecken Sie Ihre Vision.

  • 4. Brainstorming (Ohne Coach, mithilfe von engen Freunden)

Laden Sie einige enge Freunde zu sich nach Hause ein. Informieren Sie sie nun über die Ergebnisse der vorangegangenen Schritte Ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Vielleicht haben Sie schon im Vorfeld Ihre Werte, Stärken und Besonderheiten aufgespürt, die nun noch wichtig werden. Starten Sie ein Brainstorming mit der Frage: „Was könnte ein Mensch mit meinen Schätzen alles so machen?“ – Jetzt schreiben Sie alle Antworten Ihrer engsten Freunde auf diese Frage auf. Die für Sie ansprechendsten Aspekte suchen Sie sich heraus, um Ihre Vision zu entwickeln.

  • Mein Bonus-Tipp obendrauf:

Nehmen Sie Ihre „BIG FIVE“-Werte und schreiben Sie zu jedem einzelnen Wert IHRE individuelle Definition auf. Das wirklich einzigartige an unseren Werten ist nämlich, dass jeder von uns zu ihnen ganz andere persönliche Bezüge und damit Definitionen herstellt. Genau darin liegt Ihr individueller Fingerabdruck, den Sie mit allem, was Sie tun, hinterlassen. Suchen Sie aus Ihren fünf einzelnen Definitionen (pro Wert eine) das Verbindende heraus und Sie haben Ihre Vision kreiert.

Der Dreiklang Vision – Mission – Positionierung

Als Fazit aus Ihrer Vision können Sie mit einem Satz formulieren: Was leisten Sie/das Unternehmen für wen (Zielgruppe) mit welchem Nutzen? Hier schließt sich der Kreis zu den zwei Vorabfragen, die ich weiter oben bereits genannt habe.

  • 1. Vision: es geht ums „Was?“

Ihre Lebensvision ist die Vorstellung davon, wo Sie als Person oder wo Ihr Unternehmen mit der Vision in Zukunft stehen möchte. Was wollen Sie erreichen, wo wollen Sie bzw. Ihr Unternehmen in 10-x Jahren stehen?

  • 2. Mission: es geht ums „Warum?“

Ihre Mission bzw. die Ihres Unternehmens definiert Ihr „Warum?“. Hier finden Sie den Sinn in Ihren Handlungen, Strategien und Zieldefinitionen.

Warum tun Sie/wir, was Sie tun/wir tun, was ist die innere bzw. intrinsische Motivation? Was ist Ihr/unser Motor, etwas zu tun?

Der Frage, weshalb manche Menschen oder Unternehmen erfolgreicher sind als andere, ist der amerikanische Unternehmensberater Simon Sinek in seinem Bestseller „Frag immer erst warum“ auf den Grund gegangen. Dieses Buch kann ich bei der Entwicklung oder dem Aufspüren der eigenen Vision nur wärmstens empfehlen.

  • 3. Positionierung: es geht ums „auf den Punkt bringen“

In der Positionierung, also in Ihrem Selbstmarketing genauso wie dem Marketing für Ihr Unternehmen, wird ein Konzentrat gebildet aus allem, was Sie bzw. das Unternehmen zu bieten haben.

Sie können jetzt erkennen, wie sich der Kreis zwischen diesen drei Hauptfaktoren schließt – nicht nur, um ein erfülltes Leben zu leben, sondern auch um die eigenen Businessziele zu erreichen.

Fazit

In diesem Blogartikel habe ich Ihnen nun viele gute Gründe dafür genannt, warum es so wichtig ist, dass jeder von uns seine ganz persönliche Vision aufspürt, bewusst macht, immer wieder nachjustiert und umsetzt – im privaten genauso wie im beruflichen Kontext.

Diesen wichtigen Prozess halte ich aber genauso für einen der schwierigsten im Leben, denn wir müssen unser Innerstes ergründen, aktiv werden und vertrautes Terrain verlassen.

„Der Visionär fängt mit einem leeren Blatt Papier an und erfindet die Welt neu.“

(Malcolm Gladwell, kanadischer Journalist, Autor und Unternehmensberater, *1963)

Wenn Sie es nun gar nicht mehr erwarten können, Ihr eigene Vision endlich vor Augen zu haben, um Ihrem Leben bzw. Ihrem Business Richtung und neuen Schwung zu geben, aber noch unsicher sind, welche Schritte Sie dafür gehen müssen, dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie mich.

Ich bin nur einen Klick weit von Ihnen entfernt und freue mich darauf, mich gemeinsam mit Ihnen auf die spannende Reise zu Ihrer Vision zu begeben.

Mit inspirierenden Grüßen aus München

Ihre Franziska Ambacher

Werde, was in Dir steckt.

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